Glaub ich nicht! – Der Regenbogen wird in der Bibel erwähnt?

Eine Unterbrechung eines Spiels wegen Regens? Was für viele Sportfans in Europa eine ungewohnte Situation ist, ist für Baseballfans selbstverständlich: Es regnet zu stark und das Spiel wird solange unterbrochen bis es aufgehört hat zu regnen. Eine der bekanntesten Regenunterbrechungen gab es am 02 November 2016 im letzten und entscheidenden Spiel 7 der World Series zwischen den Cleveland Indians und den Chicago Cubs, die, so sagen viele Experten, den Cubs die notwendige Pause gab, um dieses Spiel noch zu gewinnen und nach 108 Jahren wieder die Meisterschaft für sich zu entscheiden.

In dieser Nacht strahlten die Gesichter der Spieler der Cubs, was in dieser Nacht trotz Regens fehlte, war ein leuchtender Regenbogen, der so manches Mal am Tag bei einer Regenpause über einem Baseballstadion gesehen werden kann. Und dann weist beinahe jeder, der den Regenbogen sieht, Familienmitglieder und Freunde auf diesen hin. Die Faszination ergreift junge wie ältere Fans gleichermaßen.

Woran viele dabei nicht denken – der Regenbogen ist ein Versprechen Gottes an uns und wird schon im achten Kapitel der Bibel erwähnt!

Nachdem die gesamte Welt in einer weltumspannenden Flut unterging, die nur Noah und seine Familie in einem riesigen Schiff (177m lang, 25m breit, 15.5m hoch) zusammen mit allen damals lebenden Tierfamilien, überlebte, freute sich Gott über das erste Opfer Noahs. Er versprach, dass er nie wieder die Erde mit einer weltumspannenden Flut bestrafen würde. Doch sein Versprechen ging noch weiter – er versprach auch, dass auf unserer Erde bis zu deren Ende weder „Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ nicht aufhören sollen[i].

Was für ein Versprechen – Gott verspricht uns, dass die Erde immer genügend Nahrung produzieren wird. Wir werden die Jahreszeiten mit allen ihren Wettererscheinungen dauerhaft erleben und auch die Erde wird nicht aufhören, sich um ihre eigene Achse zu drehen. Wie es auch im Buch des Predigers steht:

4 […] die Erde aber bleibt immer bestehen. 5 Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. 6 Der Wind geht nach Süden und dreht sich nach Norden und wieder herum an den Ort, wo er anfing. 7 Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder. 8 Alles Reden ist so voll Mühe, dass niemand damit zu Ende kommt. Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt. 9 Was geschehen ist, eben das wird hernach sein.“[ii]

Prediger 1:4-9

Nicht viele Menschen erinnern sich an dieses Versprechen. Und manche von denen, die es tun, vergessen, dass Gott seine Versprechen hält.

„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?“[iii]

4 Mose 23:19

Die Folge sind Ungewissheit und Zukunftsangst – hören wir doch beinahe täglich in den Nachrichten von katastrophalem Klimawandel, Nahrungsmittelknappheit und Bedrohungen durch Naturkatastrophen.

Als Zeichen seines Versprechens hat uns Gott den Regenbogen gegeben[iv]. Er soll und kann uns an Gottes Versprechen erinnern.

Sehen wir einen Regenbogen, soll uns dieser an Gottes Versprechen erinnern, das er uns gleich nach der großen Flut gab, und wir können diese Ungewissheit und Zukunftsangst ablegen: Diese Erde bleibt bestehen, bis Jesus wieder auf zurück auf diese Erde kommt.[v] Kennen und vertrauen wir Gottes Wort, können wir voller Zuversicht und gestärkt in die Zukunft blicken.

Sehen wir in den kommenden Tagen und Wochen einen Regenbogen, vielleicht bei einer Regenpause beim Baseball, dürfen wir uns nicht nur an seinen Farben freuen, sondern uns auch voller Freude an Gottes Versprechen erinnern, dass keine Veränderung so groß sein wird, dass wir diese nicht bewältigen können

. „[…] Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“[vi]

Matthäus 28:20b

[i] 1 Mose 8:22

[ii] Prediger 1:4-9

[iii] 4 Mose 23:19

[iv] 1 Mose 9:12-17

[v] Matthäus 5:18, Matthäus 24:35

[vi] Matthäus 28:20b

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