8 Und Gott sagte zu Noah und seinen Söhnen mit ihm: 9 Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen 10 und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren auf Erden bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden. 11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13 Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden. 1. Mose 9: 20-22 (Luther 2017)
Gott legt sich fest
Es ist bei diesem Abschnitt wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, was Gott über unser Herz gesagt hat: „[D]as Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ (1. Mose 8:21) Ein vernichtendes Urteil; gerade deshalb zeigen ja gerade die darauffolgenden Gebote Gottes seine Liebe zu Seinen Geschöpfen: Noahs Familie und seine Nachfahren sollen diese Erde wieder besiedeln. Wäre es nicht besser gewesen, Gott hätte eine neue Menschenrasse geschaffen, deren Herz ganz bei Ihm ist?
Ebenbilder Gottes
Menschlich gesehen vielleicht. Aber Gott sieht eben nicht nur das menschliche Herz an, er denkt dabei auch daran, dass alle Menschen in Seinem Bild geschaffen sind. Menschen sind nicht höherentwickelte Lebewesen. Wir, du und ich, sind in Gottes Bild geschaffen. Gott steht zu seinen Geschöpfen, auch wenn Seine Geschöpfe Ihn ablehnen, vergessen oder gegen ihn rebellieren.
Hier zeigt sich eine Eigenschaft von Gott: Er ist ewig, er verändert sich nicht, sein Plan bleibt der Gleiche – auch wenn sich die Umstände ändern.
Der Regenbogen wird in der Bibel erwähnt?
Eine Unterbrechung eines Spiels wegen Regens? Was für viele Sportfans in Europa eine…
WeiterlesenGott ist gerecht
Gerechtigkeit bedeutet, dass jeder das bekommt, was er verdient. Hätte Gott eine neue Menschrasse geschaffen, hätte diese in einer durch Adams Ungehorsam gefallenen Welt leben müssen. Die neuen Menschen hätten so die Schuld von Adam tragen müssen.
21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt.
Römer 8: 21-22
Das wäre nicht gerecht, das wäre ungerecht, das wäre Willkür und entspricht nicht dem Charakter des Schöpfers. Dazu kann kein Lebewesen, auch kein neuer Mensch, die Schuld eines anderen Menschen auf sich nehmen. Das ist nur dem Schöpfer selbst möglich, der in Jesus zu uns auf diese Erde kam, um genau diese Schuld auf sich zu nehmen.
1 Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
1 Korinther 15: 21-22
Der Plan von Anfang an
Gott geht es nicht darum, sich mit perfekten Menschen zu umgeben. Er ist sich bewusst, dass dies nie möglich sein wird. Menschen sind nicht Gott, Menschen sind keine allmächtigen, fehlerlosen Götter – auch wenn uns das in der heutigen Zeit immer öfter eingeflüstert wird. Gott kannte unser Herz schon vor der Schöpfung …
„3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; 5 er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens“
Epheser 1: 3-5
… und er hatte schon damals einen Plan, wie wir Menschen mit ihm in der Ewigkeit Gemeinschaft haben können: Durch Jesus‘ Tod am Kreuz. Jesus‘ Opfertod war nicht Plan B, C oder gar D. Dass der Schöpfer selbst am Kreuz stirbt war Gottes Plan von Anfang an.
Zwei Zeichen
Du fragst jetzt vielleicht, warum Gott dann überhaupt die Welt zur Zeit Noahs zerstörte? Erstens zeigt Gott zeigt uns durch diese Katastrophe, wie ernst es Ihm mit der Sünde ist und welche Konsequenzen diese für uns Menschen hat: Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn. Römer 6:23
Zweitens zeigt unsere Bewertung des Flutberichts, wie ernst wir das Wort Gottes nehmen. Sind alle Berichte in der Bibel Gottes wahrhaftige Offenbarung oder folgen wir den Bewertungen von Menschen, die uns glauben machen wollen, dass manche Berichte der Bibel nur menschliche Vorstellungen über den Schöpfer sind?
5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; 6 dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet.
2 Petrus 3: 5-6
Fossilien – schnell gemacht
Schon im Sachkundeunterricht lernt man, dass die Fossilien um uns herum die Zeugen…
WeiterlesenDoch Gott gab uns durch die Flut nicht nur Fossilien, die uns an die furchtbaren Konsequenzen der Sünde erinnern. Er gab uns den Regenbogen. Der Regenbogen ist Gottes Siegel unter Seinem Versprechen, diese Welt nie mehr durch eine Flut zu zerstören. Das nächste weltumspannende Gericht für die Bosheit des menschlichen Herzens traf Jesus am Kreuz. Dieses Gericht war endgültig, da der ewige Schöpfer selbst am Kreuz starb. Wer dies glaubt wird in Ewigkeit bei Gott leben.
33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? […]38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
Römer 8: 33-39
