Im Athletic Park der Durham Bulls[i] schwappt eine Welle der Begeisterung durch die Zuschauerreihen, obwohl der Batter des Heimteams am First Base Out gemacht wurde. Was ist passiert? Ripken, der Bat Dog bringt dessen Schläger zurück ins Dugout und die Zuschauer applaudieren ihm dafür. Ripkens Apportierkünste faszinieren die Zuschauer. Schon als Kleinkinder haben wir Menschen Tiere faszinierend gefunden und haben uns ein Haustier gewünscht oder sogar erhalten. Dann wurden Bücher gekauft, um zu lernen, wie man das Tier am besten versorgt und erkennt, wann es Hilfe benötigt. Vielen ist nicht bewusst, dass sie mit der Sorge für ein Haustier einen kleinen Teil von Gottes Schöpfungsauftrag wahrnehmen und tatsächlich die Verantwortung für ein Geschöpf des Schöpfers übernehmen[ii]. In dieser Serie werden wir uns das göttliche Design von zehn faszinierenden Tieren anschauen.
Im Biologieunterricht beschäftigt man sich vor allem in den unteren Klassen (oder im Sachkundeunterricht der Grundschule) viel mit dem Tierreich. In den oberen Klassen lernt man dann unter Umständen auch über den sogenannten Baum des Lebens. In ihm werden Pflanzen und Tiere in eine scheinbar logische Abfolge der Abstammung geordnet. Am unteren Ende befinden sich scheinbar weniger komplexe Lebensformen, die angeblichen Vorfahren der so dargestellten viel komplexeren Lebensformen am oberen Ende des „Baum des Lebens“. Es wird gezeigt, wie sich Vögel aus Dinosauriern entwickelt haben sollen, oder auch Menschen aus affenähnlichen Vorfahren.

Der „Baum des Lebens“ ist keine weltanschaulich neutrale Darstellung der Entwicklung des Lebens auf der Erde. Wer nicht glaubt, dass alles Leben von Gott kommt und von Ihm geschaffen wurde, wird alle seine Beobachtungen mit dieser Brille anschauen. Wenn sie jemanden begegnen, der glaubt, dass Gott der Schöpfer des Lebens ist und alle Arten (nicht Spezies) geschaffen hat und in einer Besonderheit Sein göttliches Design erkennen, wird dieser Mensch, der an Evolution glaubt, entgegnen, dies sei nur das Resultat natürlicher Auslese[iii], zufälliger Mutationen[iv] oder weiterer genetische Prozesse die über gewisse Zeiträume abliefen.
Der wahre Baum des Lebens
Dass Gott die Tiere (und den Menschen) schuf gründet sich auf Gottes Wort, wie wir es in der Bibel nachlesen können. Auf den allerersten Seiten lesen wir den Bericht über den Beginn dieser Schöpfung, des Universums. Dort erfahren wir die Wahrheit über den wahren Baum des Lebens. Nachdem Gott, der Schöpfer, das Universum und die Erde geschaffen hatte, schuf er auch die Tierarten und den Menschen in Seinem Bild. Daraufhin setzte er Adam in den Garten Eden, dort wo auch der Baum des Lebens stand. Dort schuf Er auch Eva aus der Rippe von Adam und gründete so die erste Ehe zwischen einem Mann und einer Frau (1 Mose 2: 4-24). Doch als Adam gegen Gott rebellierte, brachte dies Gottes Fluch über die Erde und es kam der Tod in die Welt. Seit diesem schicksalhaften Tag leidet das ganze Universum unter diesem Fluch (1 Mose 3: 14-19; Römer 5:12; Römer 8: 20-22).
Gottes Liebe zu den Menschen zeigte sich an diesem Tag darin, dass er Tiere an ihrer Stelle tötete (1 Mose 3:21) und sie aus dem Garten warf, damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen konnten und so auf ewig unter dem Fluch leben mussten (1 Mose 3: 24). Von Beginn an war es Gottes Plan die Sünde und den Tod auf ewig zu besiegen. Deshalb kam er in Jesus auf diese Erde (Philipper 2: 6-11), ging auf dem Wasser, heilte Gelähmte, machte Taube hörend und Blinde sehend (Lukas 7: 22-23) um zu zeigen, dass er tatsächlich der Schöpfer ist (Johannes 1:3).
Als der Sohn Gottes, der ohne Sünde war (Hebräer 4:15), trug Jesus unsere Sünde ans Kreuz, um an unserer Stelle zu sterben (Römer 6:23; 1 Korinther 15: 3-4). Gottes Zorn traf Jesus (Markus 15:35), damit wir in Ewigkeit, ohne den Fluch, leben können (Johannes 3:36). In der Ewigkeit können wir dann auch wieder vom Baum des Lebens essen (Offenbarung 22:2 – 3:14).
Unglaubliche Vielfalt

Tiere (oder auch die Menschheit) haben sich nicht zu „höheren“ Lebewesen entwickelt – Gott, der Schöpfer hat uns Geschöpfe geschaffen. Jede Art mit reicher genetischer Vielfalt und vielen erstaunlichen Fähigkeiten. Seit dem Sündenfall, und nach der weltweiten Flut Noahs, haben sich die geschaffenen Arten (Baramin oder Grundtypen) verändert. Tierarten haben sich an ihre Umgebung angepasst (Adaption), da sie die genetischen Grundlagen dazu hatten (und zum Teil noch haben). Doch alle Veränderungen sind das Resultat von genetischem Verlust, Veränderungen, Neukombinationen oder der Auswahl von schon bestehendem genetischem Material. Es wurde noch nie beobachtet, dass neue genetische Information entstand.
Wenn wir biblisch denken (Gottes Wort unser Startpunkt ist) stehen wir auf dem Fundament der Wahrheit (4. Mose 23:19; Johannes 14:6). Auf diesem Fundament stehend, wird diese Serie sich mit der erstaunlichen Vielfalt in Gottes Schöpfung beschäftigen – und zum Lob des Schöpfers ermutigen:
Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
Offenbarung 4:11
Die Schöpfung nach dem Fluch
Nach der Sünde des Menschen kam der Tod in das Leben und seither kämpfen Pflanzen, Tiere und auch wir Menschen um das Überleben. Nach und durch den Fluch haben Pflanzen und Tiere Besonderheiten entwickelt, die sie in einer perfekten Schöpfung nicht benötigt haben. Manche Pflanzen und Tiere entwickelten giftige Abwehr- oder Jagdmechanismen. Doch nicht alles, was gefährlich aussieht, ist auch gefährlich: Das Gebiss des Pandabären ist ein gutes Beispiel. Es sieht aus, als ob der Panda es benötigt um kleinere Tiere zu zerfleischen, doch er ernährt sich ausschließlich pflanzlich.
Andere Tiere beeindrucken durch ihre Größe oder ihre Schönheit. Betrachten wir dies alles unter dem Licht von Gottes Wort und seiner Wahrheit, sehen wir einen all-wissenden und all-mächtigen Schöpfer, der Tiere nur durch ein Wort ins Leben in einer perfekten Welt rief, die nur kurz danach durch Sünde und Tod entstellt wurde.
Diese Serie soll uns ermutigen Gott den Schöpfer für seine liebvolle Sorge um seine Geschöpfe zu loben.
24 HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. […] 33 Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.
Psalm 104: 24+33
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[ii] 1 Mose 1: 28 „8 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“
[iii] Die auch im Schöpfungsmodell eine genauso wichtige Rolle spielen.
[iv] Mutationen sind Verlust von genetischer Information und sind ein Beleg gegen die Evolution zu „höher“ entwickelten Tieren.

Ein Kommentar zu “Leben unter dem Fluch”
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