Martin Luther King hat seinen eigenen Feiertag – nicht in Deutschland, sondern in den USA, an jedem dritten Montag im Januar. Er kämpfte erfolgreich dafür, die sogenannte „Rassentrennung“ in den USA zu überwinden. Wahrlich ein Grund zum feiern und als Christen sollten wir immer wieder gegen Rassismus aufstehen, da wir die Antwort darauf haben: Die Antwort darauf findet sich in den ersten elf Kapiteln der Bibel und in der Guten Nachricht von Jesus, wie wir sie in Gottes Wort, der Bibel finden, beginnend mit dem Schöpfungsbericht.

Martin Luther King wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia als Sohn eines Pfarrers geboren. Mit 15 Jahren begann er ein Theologiestudium, da er dachte, dass er als Pfarrer den dunkelhäutigen US-Bürgern am besten helfen könnte[i]. Als Pastor der Baptistengemeinde in Montgomery organisierte er den über ein Jahr anhaltenden Busboycott 1955. Rosa Parks weigerte sich, ihren Platz im vorderen Teil des Busses aufzugeben und wurde daraufhin verhaftet. Der von Martin Luther King organisierte Protest war ein erster Schritt auf dem Weg zum Civil Rights Act von 1964. Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe wurde durch dieses Gesetz ungesetzlich.
Was viele Menschen bei diesem Thema vergessen ist, dass es nur eine Rasse gibt – die Menschenrasse. In 1 Mose 1 lesen wir, dass Gott Adam und Eva schuf und in Kapitel 5 lernen wir, dass alle Menschen von diesem ersten Ehepaar abstammen, Noah ist der letzte Vater, der in dieser Abstammungsliste erwähnt wird. Verfolgt man die Geschlechtsregister nach der Sintflut (1 Mose 11:10-26 | 1 Chronik 1: 1-28) wird klar, dass alle Menschen nach der Sintflut von der Familie Noahs abstammen. Einzig der Ungehorsam der Nachfahren Noahs bei Babel (1 Mose 11:1-9) und Gottes Strafe dafür führten dazu, dass sich diese Familienzweige auf der ganzen Erde ausbreiteten[ii].

Dieses Ereignis trennte die einzelnen Familien voneinander durch sprachliche und geographische Grenzen. Eheschließungen gab es vorerst nur innerhalb einer Familiengruppe. So konnten sich bestimmte genetische Merkmale in einer Familie in einem geographisch begrenzten Gebiet durchsetzen (Melanin Anteil, Augenform, Nasenform, …).
Da wir alle von dem ersten Ehepaar, Adam und Eva, abstammen, haben wir alle auch das gleiche Problem: wir sind Sünder und rebellieren gegen Gott und verdienen deshalb den Tod (Römer 3:23; Römer 6:23). Die gute Nachricht ist, dass Gott selbst, in Jesus, zu uns kam und bereit war am Kreuz für unsere Sünden zu sterben (1 Korinther 15:22). Nach drei Tagen kam er zurück in das Leben, besiegte endgültig die Sünde und den Tod und bietet nun allen Menschen aus allen Völkern und Sprachen dieses Angebot an, allen die ihren Glauben in den Sohn Gottes, Jesus, setzen.

Diese Gute Nachricht, das Evangelium von Jesus, ist die Lösung für den Rassismus in unserer Welt. Wenn wir unsere Geschichtsstunde mit der Geschichte beginnen, die uns Gott in seinem Wort der Bibel wissen lässt, erkennen wir, dass wir alle eine Familie sind – und wir alle Jesus, unseren Heiland, benötigen.
Inwieweit die Berichte in 1 Mose 1 Martin Luther King bewogen, gegen die Ungerechtigkeit der „Rassentrennung“ zu kämpfen ist schwer zu bestimmen. Es ist jedoch eine interessante historische Tatsache, dass Christen, die sich mit Gottes Wort beschäftigten, immer auch Vorkämpfer gegen den Sklavenhandel, die Sklaverei und die Rassentrennung waren. Lernen wir von ihnen auf Gottes Wort zu hören und uns in unseren Entscheidungen davon leiten zu lassen.
Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. Wer aber sich vertieft in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seinem Tun.
Jakobus 1:22-25
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Weiterlesen[i] Es gibt keine „schwarze“ oder „weiße“ Hautfarbe – nur unterschiedlich starke Schattierungen des Pigmentes Melanin. Wer ein weißes Blatt Papier neben einen Mitteleuropäer hält, sieht sehr deutlich, dass die Hautfarbe nicht weiß ist – fehlt durch einen Gendefekt das Melanin, ist die Hautfarbe sehr blass und die Blutgefäße können durchschimmern.
[ii] Weltweit gibt es Legenden, die den biblischen Bericht der weltweiten Flut zur Zeit Noahs, widerspiegeln. Eine Sammlung enthält Liguori, N.: Echoes of Ararat, Master Books, Green Forest, 2021. Dies ist am einfachsten dadurch zu erklären, dass alle Völker einen gemeinsamen Ursprung haben und diese Ursprungserzählungen mit den Familien reisten. Den durch die Zeit hinweg unverfälschten Bericht haben wir in Gottes Wort.



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