Wenn Geologen über die Schwäbische Albe referieren, hört man, dass die einzelnen Schichten des Mittelgebirges in vielen Jahrmillionen abgelagert worden sein sollen. Ausgangspunkt dieser Annahme sind aktuelle Ablagerungsraten in Meeren, Seen und Flüssen. Es wird dabei davon ausgegangen, dass sich die Ablagerungsraten über Jahrmillionen nicht verändern. Es gibt jedoch klare Hinweise darauf, dass dies nicht so ist.
Erstes Beispiel: Fossilisierte Bäume
Sedimentschichten können sehr schnell abgelagert werden. Im Fossilbericht gibt es versteinerte Bäume und andere Pflanzen, die sich durch mehrere Gesteinsschichten erstrecken[i]. Diese Fossilien werden polystrate Fossilien genannt. Dies bringt Geologen in Erklärungsnot, wenn Sie gefragt werden, wie dies möglich ist.

Tote Bäume vertrocknen oberhalb der Erde und die Wurzeln in der Erde verrotten. Dann stürzen die Bäume um und werden von Kleinstlebewesen zersetzt. In Joggins, Novia Scotia (Kanada) findet man solche versteinerten Bäume, die sich durch mehrere Sedimentschichten erstrecken und kaum oder keine Anzeichen von Zersetzung zeigen. Das ist ein starkes Indiz dafür, dass diese Bäume sehr schnell begraben wurden und die den Baum umgebenden Sedimentschichten sich gleichzeitig gebildet haben müssen.
Zweites Beispiel: Fossilisierte Tiere
In Hauenstein in der Schweiz wurde ein fossiler Ichthyosaurier (Fischsaurier) gefunden, der sich gleich durch drei Gesteinsschichten erstreckt[ii]. Die Erklärungen der Geologen für diesen Fund sind wenig plausibel. So solle sich der Schädel des Ichthyosauriers nach dessen Tod durch die Gesteinsschichten gegraben haben – ohne dass es dafür Spuren am Schädel des Tieres gibt. Viel plausibler ist die Erklärung, dass das Tier sehr schnell unter den drei Schichten von Sedimenten begraben wurde.
Drittes Beispiel: Vulkanausbruch Mount St. Helens[iii]
Der Vulkanausbruch des Mount St. Helens[iv] im Juni 1980 war eine der größten Katastrophen in den USA. Bei der Eruption wurde die Energie von etwa 1600 Hiroshima-Atombomben frei (24 Megatonnen TNT) und der Vulkan verlor gut 400m an Höhe wobei er etwa vier Kubikkilometer Material auswarf. Es folgten massive Erdrutsche, Ströme von Asche, Schlamm und dampfendem Wasser. Diese Erdbewegungen produzierten innerhalb weniger Stunden Sedimentschichten von bis zu 180m Dicke. Die dabei abgelagerten Schichtdicken betragen zwischen wenigen Millimetern und etwa einem Meter und trockneten innerhalb von drei Stunden[v]. Es verblüfft Geologen bis heute, dass so unterschiedliche Sedimentschichten (von ganz fein bis grob, sehr dünne horizontale Schichten, schräggeschichtete Schichten, nach Korngröße sortierte Schichten) in so kurzer Zeit entstehen.
Die Flut zur Zeit Noahs ist eine plausible Erklärung für die Sedimentschichten
Aus Gottes Wort wissen wir, dass Gott die Menschheit etwa 1600 Jahre nach der Schöpfung durch eine weltumspannende, katastrophale Flut für ihre Bosheit richtete. Kleinere, lokal begrenzte Vulkan- und Flutkatastrophen zeigen, dass die in Gottes Wort berichtete Flut eine plausible Erklärung für die Entstehung der Sedimentschichten bietet.
Die Beobachtungen bei aktuellen Katastrophen sind gute Belege für die Verlässlichkeit des Wortes Gottes. Wenn dieser Bericht verlässlich ist, dann können wir uns auch dann auf Gottes Wort stützen, wenn es um unser Leben geht.
„Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich.“ Psalm 119:160
„Er halte sich an das Wort, das verlässlich ist und der Lehre entspricht, auf dass er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.“ Titus 1:9
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[i] https://creation.com/joggins-polystrate-fossils
[ii] http://www.0095.info/de/index_thesende3_geologieundpalaeontologie_polystratefossilien.html
[iii] https://guides.lib.uw.edu/research/mount_st_helens
[iv] https://answersingenesis.org/geology/four-lessons-mount-st-helens-eruption/ (Lesson Two)
[v] Steve Austin, “Why Is Mount St. Helens Important to the Origins Controversy?” The New Answers Book 3 (Green Forest, AR: Master Books, 2010), 255.
