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„1 Als nun Jesus erfuhr, dass den Pharisäern zu Ohren gekommen war, dass Jesus mehr zu Jüngern machte und taufte als Johannes – 2 obwohl Jesus nicht selber taufte, sondern seine Jünger –, 3 verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa.“ Johannes 4:1-3

Jesus sorgte weiterhin für Aufsehen. Die Gruppe um Jesus wurde immer größer, mehr und mehr Menschen hörten auf Ihn und ließen sich taufen. Auch Johannes taufte noch, doch immer mehr Menschen wandten sich zu Jesus. Genauso, wie Johannes es schon vorhergesagt hatte.

30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. 31 Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allen.

Johannes 3:30-31
Die Taufe des Johannes

Die Taufe von Johannes war ein Zeichen dafür, dass ein Mensch seine Sünden bekannt hatte, sich davon abwandte um dem Gericht Gottes zu entgehen. Johannes bereitete seine Schüler darauf vor, dass der Messias, der Retter der Welt kommen wird. Und nur wer erkennt, dass er vor Gott ungerecht ist und dies bekennt, kann zum Königreich des Messias gehören. Johannes taufte in einer ganz besonderen Zeit und für ein ganz besonderes Ereignis – dass Gott selbst, in Jesus, zu seinem Volk Israel auf diese Erde kommt.

Die Taufe von Jesus

Jesus war, wie von Johannes gelehrt, gekommen. Auch er hatte sich von Johannes taufen lassen. Er hatte dies nicht nötig, doch um Johannes‘ Lehre zu bestätigen (der Messias kommt) und um dem Gebot Gottes gehorsam zu sein, lies sich auch Jesus taufen.

[Er, Jesus] entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Philipper 2:7-8

Als Jesus sich von Johannes taufen ließ, nahm er die Stelle von sündigen Menschen ein, die keine Gemeinschaft mit Gott haben können. Schon zu diesem Zeitpunkt stellte sich Jesus auf die Seite von Menschen, die durch ihre Schuld von Gott getrennt sind, und an deren Stelle Er am Kreuz starb.

Gott, Der Heilige Geist.

„Glauben Christen nicht an drei Götter?“ – diese Frage wird Christen oft von Muslimen gestellt. Wie antworten wir darauf? Und wie erklären wir, dass der Heilige Geist keine unpersönliche Kraft Gottes ist, sondern Teil der Dreieinigkeit des lebendigen Gottes? Aus Gottes Wort wissen wir, dass der Heilige Geist unser Leben beeinflusst und er eine Person…

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Das Jesus der versprochene Retter ist, wurde dann nach seiner Taufe deutlich, als der Heilige Geist über Jesus schwebt und Gottes Stimme ihn als „mein Sohn“ anerkennt. Den Menschen, die das hörten war damit klar, dass Gott selbst in Jesus die Erde betreten hatte.

Von den Jüngern Jesus‘ getauft

Es überrascht daher nicht, dass immer mehr Menschen Jesus zuhörten, ihm folgten und sich taufen ließen. Mit dieser Taufe legten Sie ihr Leben in Jesus‘ Hand. Sie ordneten sich ihm unter; auch wenn es zu diesem Zeitpunkt den Getauften nicht bewusst war: Mit der Taufe wurden sie eins mit Jesus‘ Tod und seiner Auferstehung. Jesus‘ Heiliger Geist wohnte nun in ihnen – sie waren die ersten Angehörigen der weltweiten Christenheit.

Die Taufe von Johannes war ein äußeres Zeichen der Umkehr; die Taufe von Jesus bewirkt eine übernatürliche Veränderung des Täuflings durch den Heiligen Geist.

Und Du?

20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.

Galater 2:20

Ob jemand von Johannes getauft wurde oder von Jesus – es geht immer eine Erkenntnis voraus: Der Täufling erkennt, dass er vor Gott schuldig ist, und vor Ihm nicht bestehen kann. Er bekennt diese Sünde und wendet sich von ihr ab – er bekehrt sich. Wer sich für diese Taufe entschieden hat, erhält den Heiligen Geist. Jetzt lebt Jesus, durch den Heiligen Geist, in ihm.

9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig. 11 Denn die Schrift spricht: »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«

Römer 10:9-11