Wohl allen, die auf ihn trauen!

„Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig der Sohn Gottes!“ – was tat dieser Mensch, was diese Menschen im Boot auf die Knie brachten?

Ein Mann namens Matthäus schrieb einen Bericht über das Leben und Wirken von Jesus. An einer Stelle berichtet er, wie Jesus aus fünf Broten und zwei Fischen eine Mahlzeit für weit mehr als zehntausend Menschen machte (Matthäus 14:13-21).

Im Anschluss schickt Jesus seine Nachfolger und Schüler mit einem Boot zurück über einen für heftige Winde bekannten See. Er geht alleine auf einen Berg und betet. Zu dieser Gebetszeit kamen die Jünger in Gefahr, da der Wind ihnen entgegenstand und sie hohen Wellen ausgesetzt waren.

In dieser Notlage kommt Jesus seinen Jüngern in diesem Sturm auf dem Wasser entgegen. Viele Menschen machen sich bis heute über diesen Bericht lustig – wer hat denn schon einen Menschen tatsächlich über das Wasser gehen sehen? Auch die Jünger trauen ihren Augen nicht und glauben sie sähen einen Geist. Jesus versteht die Zweifel seiner Jünger und spricht sie direkt an: „Seid zuversichtlich, ich bin’s [tatsächlich]; habt keine Angst!“

Einer der Jünger, ein Mann namens Petrus, gelernter Fischer, antwortet Jesus: „Wenn du es [tatsächlich] bist, gib mir den Befehl zu dir kommen [denn dann kann auch ich auf dem Wasser gehen]. Jesus gibt den Befehl, Petrus steigt aus dem Boot und geht Jesus auf dem Wasser entgegen.

Doch es dauert nicht lange, bis Petrus sich nicht mehr auf Jesus konzentriert, sondern den starken Wind in den Blick nimmt. In diesem Moment beginnt Petrus unterzugehen. Doch Petrus weiß, wer ihn retten kann: „Herr, rette mich!“

Jesus erhört Petrus‘ Bitte, streckt seine Hand aus und hält ihn an seiner Hand fest: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Gemeinsam, Petrus an seiner Hand haltend, steigt Jesus mit Petrus ins Boot. In diesem Moment endet auch der starke Wind.

In diesem Moment fallen die Jünger im Boot vor Jesus auf ihre Knie und bekennen, dass Jesus tatsächlich (indeed!) der Sohn Gottes ist.

Lebendiges Wasser

19. April 2024 6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste (רָקִ֖יעַ – |raqia|) zwischen den Wassern, die da scheide…

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Dies alles kannst du genauer im Evangelium, dem Bericht des Matthäus, in Kapitel 14 in den Versen 22-33 nachlesen.

In diesem Bericht können wir mindestens zwei Dinge über Jesus lernen.

Zum Ersten weiß Jesus, dass es Menschen gibt, auch unter seinen Nachfolgern, die oft nicht glauben können, was sie über Ihn, seine Wunder und seine Göttlichkeit lesen. Dazu sagt er nur eines: „Seid zuversichtlich, ich bin’s tatsächlich, es war tatsächlich so.“ Er ist darüber nicht enttäuscht, sondern versichert den Zweiflern, dass sie den Berichten über Ihn in Gottes Wort vertrauen können.

Zum Zweiten sehen wir, dass Jesus uns an der Hand ergreift, wenn unser Leben in Gefahr ist und wir Ihn um Rettung bitten. Das gilt für lebensbedrohliche Notsituationen; aber zuallererst geht es um das Leben nach dem Tod. Erkennen wir, dass unser Leben ohne Jesus in der Hölle endet und Jesus dann um Rettung bitten, hört Jesus, und erhört Er, unsere Hilferufe. Wenn wir an seiner Hand gehen, erreichen wir sicher das Ziel unseres Lebens und dürfen mit Ihm die Ewigkeit verbringen.

Bei Petrus ging es in dieser Situation ums Überleben in dem Sturm. Als die Jünger sehen, dass Jesus Petrus an der Hand nimmt, mit ihm bis zum Boot geht, einsteigt und sich dann auch der Sturm legt, erkennen Sie die Wahrheit: Jesus ist Gottes Sohn, der verheißene Messias.

Dies war ihnen nicht immer klar. Schon einmal hatten Sie erlebt, wie Jesus einem starken Wind und den Wellen Befehle erteilte und diese gehorchen mussten. Damals (Lukas 8:22-25) fragten sie sich nur, wer dieser Jesus denn sei (Link zur BibleTime „Wasser/ Schöpfung). Jetzt waren alle Zweifel beseitigt, es war nicht mehr nur eine Vermutung: Jesus ist der Sohn Gottes, der verheißene Messias.

Als gläubige Israeliten kannten die Jünger das Wort Gottes, den Teil, den wir heute „Das Alte Testament“ nennen. In einem Lied, das wir im Buch der Psalmen (Liederbuch) nachlesen können, findet sich an zweiter Stelle (Psalm 2) ein Lied, in dem der Dichter fragt, warum sich die Menschen gegen Gottes Herrschaft auflehnen. Er singt weiter, dass der ewige Gott für diese Auflehnung nur ein Lachen übrighat; und er eines Tages seinen Sohn zum Herrscher über dieser Welt machen wird (Psalm 2:1-12).

Hätten die Jünger das Wort Gottes nicht gekannt, wäre es ihnen sicher schwerer gefallen, Jesus als den Sohn Gottes, ihren Retter, zu erkennen. Auch modernen Menschen fällt es schwer Jesus als den Schöpfer zu erkennen, der für die Sünden der Menschheit am Kreuz gestorben ist, wenn sie Gottes Wort, die Bibel nicht zur Hand nehmen und darin lesen. Es ist wie wenn wir versuchen ein LEGO-Modell zusammenzubauen und wir die Bauanleitung nicht lesen, oder nur aus Erzählungen von Menschen kennen, die selbst die Anleitung nicht genau gelesen haben.

Gottes Wort, die darin enthaltenen Prophezeiungen, helfen uns, Gott, Jesus immer besser kennen zu lernen. Kennen wir Sein Wort, die Bibel, erkennen wir unsere Not, rufen Ihn um Hilfe und er wird unser Leben vor dem ewigen Tod retten.

Wir von 3B ermutigen dich deshalb immer wieder, Gottes Wort, die Bibel, täglich zu studieren und in ihr zu lesen. So lernst du Gott, Jesus, immer besser kennen und es wird dir immer einfacher fallen, Ihm dein Leben anzuvertrauen. Gott gibt dir Seinen Segen dazu.

10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! 11 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. 12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen! Psalm 2:10-12

Psalm 2:10-12