Der 25 April ist „Tag der DNA“, denn an diesem Tag im Jahr 1953 entdeckten die Molekularbiologen James Watson und Francis Crick die spiralförmige Struktur der DNA. Ihre Ergebnisse ermöglichten zahllose neue Forschungsmöglichkeiten in die Bauanleitung, die in jeder Zelle enthalten ist. Die DNA ist ein hochkomplexes Sprachsystem, dessen Erforschung starke Belege dafür ergibt, dass die Berichte der ersten Kapitel der Bibel glaub- und vertrauenswürdig sind.
James Watson und Francis Crick waren bekennende Atheisten und waren davon überzeugt, dass ihre Entdeckungen belegen würden, dass das Leben keine Schöpfung Gottes ist, doch die Forschungsergebnisse belegen genau das Gegenteil. Die DNA ist ein komplexes Sprach- und Informationssystem, das nicht zufällig entstehen kann, sondern einen Programmierer benötigt[i].
Ursprung der Information
Geht man im Urlaub ins Ausland hört und liest man in der Regel eine fremde Sprache. Viele dieser Sprachen können wir weder verstehen noch lesen, und…
WeiterlesenEtwa seit 2022 belegen immer mehr Forschungsergebnisse die Verlässlichkeit der ersten Kapitel der Bibel. Dr. N. Jeanson (Zell- und Entwicklungsbiologie) hat dazu bisher zwei Bücher veröffentlicht[ii], die Grundlage für diesen Artikel sind.
Viele Jahrzehnte lang wurde Schöpfungswissenschaftlern wie Dr. Jeanson vorgeworfen, dass sie nur gegen Evolution argumentieren aber niemals vernünftige und mit der wissenschaftlichen Methode erforschbare Ergebnisse vorlegen würden, die dazu noch wiederholt und überprüft werden könnten. Dr. Jeansons Forschungsergebnisse zu den Ursprüngen der Menschheit und deren Geschichte markieren einen Meilenstein für die Schöpfungswissenschaft. Drei seiner Ergebnisse stellt dieser Artikel vor[iii].
Geschichte der Menschheit
Sind die modernen Deutschen Nachfahren der germanischen Stämme auf dem heutigen Bundesgebiet? Sind die heutigen Einwohner Italiens Nachfahren der Römer, die vor dem Ende des bekannten römischen Reiches gelebt haben? Sind die Norweger Nachfahren der Wikinger? Die Erforschung der DNA kann diese Fragen beantworten.
Seit 2018 haben Schöpfungswissenschaftler mit Hilfe der DNA einen Stammbaum der gesamten Menschheit erstellt. Mit Hilfe der Informationen der DNA im männlichen Y-Chromosom können die unterschiedlichen Völker der Welt und deren Ursprünge nachvollzogen werden.
Frühgeschichte
Seine Ergebnisse sind herausfordernd, denn Sie bedeuten, dass die Geschichte der unterschiedlichen Völker auch neu verstanden werden muss. Für viele Völker der Frühzeit existieren keine schriftlichen Aufzeichnungen. Was wir über diese Völker wissen, schließen wir aus archäologischen Funden wir Waffen, Keramik, Textilien, Begräbnisstellen und anderen Artefakten. Dies gilt z.B. auch für die im Heidengrabenzentrum präsentierten Ergebnisse.
Dr. Jeanson erforschte die DNA der Ureinwohner auf dem amerikanischen Kontinent und mit Hilfe der DNA gelang es ihm zu zeigen, dass der Stammbaum der Ureinwohner Nordamerikas mindestens zwei Äste hat, die auf die Völker Mittelamerikas zurückgehen. Einmal zwischen 300 und 600 n. Chr. und ein zweites Mal um 1000 n. Chr. Das bedeutet, dass die nordamerikanischen Ureinwohner auf Völker zurückgehen, die in den frühen Jahrhunderten nach Jesus‘ Geburt nach Norden zogen und auf eine weitere Gruppe, die etwa ein Jahrtausend nach Jesus‘ Geburt diese Wanderung antrat.
Der Archäologische Befund bestätigt diese Ergebnisse. Die Kultur der Mayas kann bis etwa 400 n. Chr. zurückverfolgt werden und die Kultur der Olmeken sogar noch weiter zurück. Allerdings findet sich in der DNA der Ureinwohner Nordamerikas kein genetisches Erbe, das so weit in die Vergangenheit zurückreicht. Offensichtlich haben die Völker, die zu diesen Zeiten in Nordamerika ankamen (und die Vorfahren der „modernen“ nordamerikanische Ureinwohner sind), andere Völker ersetzt, von den wir heute keine genetischen Spuren mehr finden. Eine Völkerwanderung gab es demnach nicht nur in Europa, sondern auch auf dem amerikanischen Kontinent. Und warum nicht? Es wäre unlogisch zu sagen, dass die Kulturen Amerikas statisch waren, während die Kulturen in Europa sich dynamisch bewegten, vermischten und leider auch auslöschten.
Der Stammbaum von Noah bis zu Abraham
Mit Hilfe der zehnten und elften Kapitel der Bibel ( 1 Mose 10 + 11) können die Israeliten ihren Stammbaum über Noahs Sohn Sem bis zu Noah selbst zurückverfolgen. In den Kapiteln finden sich präzise Angaben über die Anzahl der Generationen von der weltweiten Flut zur Zeit Noahs bis zu Abraham. Dr. Jeanson hat mit Hilfe der DNA einen Stammbaum für die Israeliten erstellt und stellte fest, dass die Anzahl der Generationen, die in Gottes Wort zu finden ist, mit der Anzahl der genetischen Generationen in der DNA fast exakt übereinstimmt.
Sind die Stammbäume in der Bibel lückenlos?
Können wir den Berichten der Bibel vertrauen? Ist unser Universum tatsächlich nur etwas über 6000 Jahre alt? Liest man Kommentare zu den ersten elf Kapiteln in…
WeiterlesenAlle Völker der Welt können ihren Stammbaum zu Noah zurückverfolgen[iv]. Dr. Jeanson stellte in seinen Forschungen fest, dass sich die DNA dieser Völker tatsächlich auf einen Vater mit drei Söhnen zurückverfolgen lässt. Wir kennen diesen Vater unter dem Namen Noah, seine Söhne heißen Sem, Ham und Jafet.
Antworten auf die Ergebnisse
Es war zu erwarten, dass die Ergebnisse von Dr. Jeanson auf das Heftigste kritisiert werden würden. Genau dies ist geschehen, allerdings ohne, dass Dr. Jeansons Fehler oder Nachlässigkeit nachgewiesen werden konnten. Seine Arbeit hält bisher den Überprüfungen stand. Die Kritik bezieht sich hauptsächlich auf sein festes Vertrauen in Gottes Wort, das nichts in der Forschung zu suchen habe. Andere Forscher jedoch gehen davon aus, dass es keinen Gott gibt, bzw. Gott nicht in die Geschicke der Menschheit eingreift, und gehen mit diesem Weltbild des Materialismus und Naturalismus an ihre Forschungen. Auch sie haben offensichtlich ein bestimmtes Weltbild, das sie zu ihren Forschungen motiviert.
Unabhängig von den Ergebnissen Dr. Jeansons dürfen wir wissen, dass Gott uns in seinem Wort die Wahrheit sagt. Die Schlussfolgerungen aller Wissenschaftler können fehlerhaft sein, nur der Schöpfer selbst kennt die ganze Wahrheit und offenbart sie uns in Seinem Wort, der Bibel.
16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
2. Timotheus 3: 16
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Johannes 14: 6
[i] Gitt, W.: Information. Der Schlüssel zum Leben. CLV, 2016. (https://www.cbuch.de/Gitt-Information-Der-Schluessel-zum-Leben/256347?srsltid=AfmBOooKEW2i9v-aHbaQIZffmjCb7mrMb5PHTLntMwkNEMw9xoenep8i )
[ii] Jeanson, N.: Replacing Darwin. The New Origin of Species. Master Books. Green Forrest. 2017 / Jeanson, N.: Traced: Human DNA’s Big Surprise. New Leaf Publishing. 2022
[iii]Ausfürhlicher Artikel von Dr. Jeanson zu diesem Thema (Englisch): https://answersingenesis.org/human-evolution/origins/traced-human-dnas-big-surprise/
[iv] Hodge. B.: Tower of Babel. Master Books, Green Forrest. 2014.
