Keine Erosion

Die Schwäbische Alb ist eines der schönsten Mittelgebirge in Europa. Zugegeben, ich könnte voreingenommen sein, doch werden mir sicher viele der Ausflügler und Touristen zustimmen, die Sonntags und in den warmen Monaten auf „die Alb“ kommen, um dort Gottes Schöpfung zu bewundern und Spaziergänge und Wanderungen zu machen. Was vielen der Wanderer nicht wissen ist, dass die Schwäbische Alb einen weiteren Beleg dafür enthält, dass die Flut zur Zeit Noahs eine Tatsache ist und die Gesteinsschichten der Hypothese widersprechen, dass die Alb Jahrmillionen alt ist.

Wer am Albtrauf wandert sieht immer mal wieder größere Klippen, in denen deutlich die einzelnen Gesteinsschichten und deren Abfolge zu erkennen sind. Was besonders auffällt ist, dass die Grenzen der Gesteinsschichten beinahe schnurgerade verlaufen. Doch wie ist das möglich? Müssten diese Grenzen an den einzelnen Schichten nicht eher einer Reliefkarte gleichen, wenn sie über Millionen von Jahren der Witterung und Erosion preisgegeben waren? Wäre einer Schichtablagerung eine millionenjahrelange Periode von Inaktivität gefolgt, müssten diese Grenzen deutliche Spuren von Verwitterung und Erosion zeigen. Genau dies ist jedoch nicht der Fall.

Dies lässt sich sehr gut damit erklären, dass die weltweite Flut zur Zeit Noahs innerhalb etwa eines Jahres diese fossilreichen Schichten abgelagert hat. Unter den katastrophalen Bedingungen der Sintflut waren die Oberflächen der einzelnen Schichten nur kurz der Witterung ausgesetzt gewesen und es hat kurzzeitig eine flächenhafte Erosion mit kleinen Rillen stattgefunden. Zurück blieben flache und hauptsächlich glatte Oberflächen. Diese Art der Erosion schafft keine topografischen Reliefs (Hügel und Täler), die entstehen, wenn Erosion sehr langsam voranschreitet, wie wir es heute beobachten können. Wenn die Flut zur Zeit Noahs die fossilreichen geologischen Schichten der Schwäbischen Alb verursacht hat, dann dürfen wir erwarten, dass an den Übergängen der einzelnen Schichten keine Erosion zu sehen ist. Und genau das sehen wir bei Wanderungen am Albtrauf, wenn die einzelnen Schichten an Klippen deutlich zu sehen sind.

Kurze Antworten – Sind Gesteinsschichten in kurzer Zeit entstanden?

Noch zu Beginn der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war es in unserer westlichen Kultur für die Mehrheit klar, dass es einen Gott gibt. Uneinigkeit herrschte in der Regel nur darüber, ob jemand diesem Gott gehorchen sollte und ob seine Existenz eine Bedeutung und Auswirkung auf das persönliche Ergehen hat. Dies hat sich geändert. Ein…

Doch wir brauchen diese Belege nicht. Im Bericht von Matthäus und Lukas über das Leben wird berichtet, dass Jesus der Schöpfer (1 Johannes 1: 1-3; Kolosser 1: 16-17), der die Wahrheit ist (Johannes 14:6) sagt, dass in „den Tagen Noahs“ (Matthäus 24: 37; Lukas 17: 26-27) „Noah in die Arche ging“ und „die Sintflut kam und [sie dahinraffte]“ (Matthäus 24: 38-39). Jesus selbst sprach über diese Katastrophe als einem realen, historischen Ereignis, bei dem eine weltweite Flut alles Land zerstörte und nur die Passagiere in der Arche bewahrte. Wenn Jesus von der Flut zur Zeit Noahs als historischem Ereignis spricht, dann sollten wir dies auch tun. Wir sollten dem Herrn der Welt, dem Schöpfer, der die Menschheit für ihren Abfall von Ihm in einer Flut richtete, mehr vertrauen als fehlbaren Menschen. Wir sollten auch nicht überrascht sein, dass unsere Beobachtungen die Berichte in seinem Wort bestätigen.

1 Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht bist du gekleidet. 2 Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt; 3 du baust deine Gemächer über den Wassern. Du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und kommst daher auf den Fittichen des Windes, 4 der du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern; 5 der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, dass es nicht wankt immer und ewiglich. 6 Die Flut der Tiefe deckte es wie ein Kleid, und die Wasser standen über den Bergen, 7 aber vor deinem Schelten flohen sie, vor deinem Donner fuhren sie dahin. 8 Sie stiegen hoch empor auf die Berge und sanken herunter in die Täler zum Ort, den du ihnen gegründet hast. 9 Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wieder das Erdreich bedecken.

Psalm 104: 1-9

Dieser Artikel beruht auf einer Veröffentlichung von Dr. Andrew Snelling[i], der seinen Doktor der Geologie an der University of Sydney abgelegt hat. Er arbeitete unter anderem als geologischer Berater für ANSTO (Australian Nuclear Science and Technology Organisation) und das Kongarra Uran Projekt in Australien.


[i] https://answersingenesis.org/bios/andrew-snelling/