„36 Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand erretten, wie du zugesagt hast, 37 so will ich abgeschorene Wolle auf die Tenne legen: Wird der Tau allein auf der Wolle sein und der ganze Boden umher trocken, so will ich daran erkennen, dass du Israel erretten wirst durch meine Hand, wie du zugesagt hast. 38 Und so geschah es. Und als er am andern Morgen früh aufstand, drückte er die Wolle aus und presste Tau aus der Wolle, eine Schale voll Wasser! 39 Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht gegen mich, wenn ich noch einmal rede. Ich will’s nur noch einmal versuchen mit der Wolle: Es sei allein auf der Wolle trocken und Tau auf dem ganzen Boden. 40 Und Gott machte es so in derselben Nacht, dass es trocken war allein auf der Wolle und Tau auf dem ganzen Boden.“ Richter 6: 33-39
Wäre es nicht wunderbar, wenn uns Gott für unsere Entscheidungen ein sichtbares Zeichen geben würde, wie wir entscheiden sollen? Gibt es nicht Zeiten, in denen wir gerne ein Zeichen von Gott hätten, das uns bestätigt, dass es ihn tatsächlich gibt, und er sich um uns ganz persönlich kümmert?
Fast jeder, der Jesus nachfolgt, kennt diese Gedanken. Meist kommen diese Gedanken auf, wenn man wichtige Entscheidungen vor sich hat oder schwere Zeiten des Lebens durchschreitet.
Gideon hatte aufregende Wochen hinter sich: Der Engel des HERRN war ihm begegnet, hatte ihn als den Retter Israels bestätigt und ihm eine wahrhaftig feurige Bestätigung gegeben: Feuer, das aus einem Felsen herausfuhr, verbrannte Gideons Opfer.
In der darauffolgenden Nacht sprach Gott direkt zu ihm und gab ihm den Auftrag das Götzenbild seines Vaters zu zerstören, darauf einen Altar für den lebendigen Gott zu bauen und das danebenstehende Götzenbild aus Holz für das Feueropfer zu benutzen (Richter 6: 25-32).
Gideon gehorchte mit furchtsamem Herzen, doch entgegen seiner Befürchtungen stand sein Vater für ihn ein – sein Vater schien langsam zu erkennen, dass er einem falschen Gott gedient hatte.
Gott hatte also Gideon mehrfach bestätigt, dass er das Volk Israel retten und die Midianiter besiegen würde.
„Zeig mir Gott!“
„Wenn sich dieses Podium 1,5m in die Luft erhebt, eine Minute lang schwebt und dann wieder auf den Boden fällt, dann ist es der Beleg für die Existenz eines übernatürlichen Wesens, denn es würde alles, was wir über physikalische und chemische Gesetze wissen in Frage stellen.“ Diese Antwort gab der Atheist Gordon Stein (1941-1996) 1985…
WeiterlesenNach diesen Ereignissen erfüllte der Heilige Geist Gideon und er rief seine Mitbewohner und drei weitere Stämme auf, ihm im Kampf gegen die Midianiter zu unterstützen – und sein Ruf wurde gehört, die Gerufenen kamen ihm zur Hilfe (Richter 6: 34-35).
An diesem Punkt fragt Gideon Gott, ob er das richtige tut und bittet um ein Zeichen! Nach all den vorangegangen Zeichen – ein Engel der mit ihm spricht und Feuer aus einem Felsen – fragt er noch nach einem weiteren Zeichen: Er legt ein Stück Wolle ins Gras. Wenn dieses morgen früh nass ist und das Gras daneben trocken, dann ist er sich sicher, dass Gott ihm helfen wird.
Am anderen Morgen merkt Gideon, wie töricht sein Zeichen war: Dass Wolle Wasser aufsaugt wie ein Schwamm, dass hat Gott schon zu Beginn der Schöpfung geschaffen. Dieses erste Zeichen, gibt Gideon keinen Frieden über seine Entscheidung. Nun denn, er versucht es ein zweites Mal – am nächsten Morgen soll die Wolle trocken und das Grass nass sein. Gott gewährt Gideon dieses Zeichen. Gideon ließ es nun gut sein und im nächsten Satz erfahren wir, dass er sich aufmacht, in die Schlacht gegen Midian zu ziehen.
Sollen wir Zeichen von Gott fordern?
Jesus ist in einer ähnlichen Situation. Im Bericht von Matthäus über das Leben von Jesus erfahren wir, dass Jesus Gelähmte heilte (Matthäus 12: 9-14) und Dämonen austrieb (Matthäus 12: 22-30).
Einige der Anwesenden Kritiker von Jesus forderten dann von Jesus ein weiteres Zeichen. Jesus‘ Antwort darauf ist hart: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen, und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden außer dem Zeichen des Propheten Jona. 40 Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.“ (Matthäus 12: 39-40).
Argumente für die Auferstehung
„Am dritten Tage auferstanden von den Toten.“ Die Bedeutung dieser zentralen Aussage des Evangeliums kann nicht genug betont werden. Ist Jesus am Kreuz gestorben, aber nicht vom Tod auferstanden, haben wir keine Garantie, dass er tatsächlich der Sohn Gottes, der Messias, der versprochene Erlöser der Menschheit ist, der für unsere Sünden starb. Die Auferstehung von…
WeiterlesenIst es böse, ein Zeichen von Gott zu fordern?
In dieser Situation zeigt es auf alle Fälle, dass die Zuhörer Jesus nicht glaubten und auch seine Wunderzeichen nicht anerkannten – anerkennen wollten. Dass diese Zeichen nur Jesus, Gottes Sohn, tun kann, hatte schon Johannes erfahren. Er fragte Jesus, ob er tatsächlich der versprochene Messias sei und Jesus antwortete ihm: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt; 23 und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.“ (Lukas 7: 22).
Doch wem diese Wunderzeichen nicht reichen, der hat weitere, noch größere Zeichen: Jesus wurde von einer Jungfrau geboren (Jesaja 7:14; Matthäus 1: 18-25) und als endgültiger Beweis, dass er tatsächlich der Messias ist, stand Jesus am dritten Tag von Toten auf – das leere Grab ist der ultimative Beleg dafür, dass Jesus Gottes Sohn ist, der für deine und meine Schuld am Kreuz starb und heute als der lebendige Gott mitten unter uns ist. (Matthäus 12: 39-40; Matthäus 28: 1-7).
Geboren von der Jungfrau Maria
Advent, Weihnachten – viele Menschen verbinden mit dieser Zeit viele unterschiedliche Gedanken, Gefühle und Erinnerungen. In dieser Serie gehen wir den Ursprüngen von Weihnachten nach und welche Bedeutung diese Weihnacht für unser Leben hat. „Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird…
WeiterlesenGideon erhielt von Gott dann auch das von ihm gewünschte Zeichen (obwohl er ja schon vorher mächtige Zeichen gesehen hatte) und machte sich dann endlich auf, seiner Berufung zu folgen.
Wir haben die größten aller Zeichen schon erhalten: Jesus‘ Jungfrauengeburt und Seine Auferstehung. Welches Zeichen brauchst Du noch, um Jesus Dein Leben zu geben und es ihm anzuvertrauen?
5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.«
Matthäus 28: 5-7
