Der dritte Montag im Januar ist in den USA für viele ein freier Tag. An diesem Montag erinnert man sich an Dr. Martin Luther King Jr. und seinen großen Beitrag zur Überwindung der „Rassentrennung“. Gottes Wort und die Biologie sind sich einig: Es gibt nur eine menschliche Rasse, wir alle sind Nachfahren von Adam und Eva und gehören zur gleichen (obwohl inzwischen sehr großen) Familie. Doch für echte Versöhnung braucht es mehr als das Wissen, dass wir alle zur gleichen Familie gehören.
Die Wurzeln von Rassismus, Ausgrenzung und Unterdrückung sind nicht Missverständnisse, Vorurteile oder Stolz, obwohl diese Konzepte alle dazu beitragen. Nein, die Wurzel von Rassismus ist die Sünde. Sünde ist die Rebellion gegen Gottes Wort und drückt sich in vielen unterschiedlichen Formen aus. Dazu gehört, dass Menschen äußerlich und seelisch verletzt werden und Ebenbilder Gottes (1 Mose 1:27) erniedrigt werden. Auch das gehört dazu, dass wir andere nicht so lieben, wie wir uns selbst lieben (Markus 12:31).
Gott gibt uns in Seinem Wort, der Bibel, die Antwort, was wir dem Rassismus entgegnen können. Er sagt ganz klar, dass wir alle als Sein Ebenbild geschaffen sind (1 Mose 1:27), dass wir alle Nachfahren von Adam und Eva sind (1 Mose 3:20 und 1 Korinther 15:45) und dass wir alle die gleiche Rasse sind (Apostelgeschichte 17:26).
Kurze Antworten – Nur eine Art von Menschen!
Noch zu Beginn der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war es in unserer westlichen Kultur für die Mehrheit klar, dass es einen Gott gibt. Uneinigkeit herrschte in der Regel nur darüber, ob jemand diesem Gott gehorchen sollte und ob seine…
Aber weil wir alle von Adam abstammen, sind wir alle von Gott getrennt, sind Sünder und werden sündigen. Die Strafe für Sünde ist der Tod (Römer 5:12). Das bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig davon, wer sie sind, wie sie aussehen, woher sie kommen – das gleiche Problem haben: Sie sind Sünder, getrennt von Gott und gehen auf eine Ewigkeit in der Trennung von Gott, der Hölle, zu.
Das wären nun ganz schlechte Aussichten für alle Menschen. Doch Jesus, geboren von der Jungfrau Maria (Jesaja 7:14; Matthäus 1: 18-25), kam in unsere Welt, als unser Verwandter, ein Nachfahre von Adam (Lukas 3: 23-38) um am Kreuz für unsere Sünde zu bezahlen – Er starb an unserer Stelle (1 Korinther 15:21). Weil er an unserer Stelle starb, können wir vor Gottes Zorn gerettet werden (2 Korinther 5:18) wenn wir an Ihn glauben und unser Vertrauen in Jesus Christus legen (Römer 10:9). Machen wir diesen Schritt, gehören wir auf ewig zur Familie Gottes (Johannes 1:12).
Die Antwort auf Rassismus
Martin Luther King hat seinen eigenen Feiertag – nicht in Deutschland, sondern in den USA, an jedem dritten Montag im Januar. Er kämpfte erfolgreich dafür, die sogenannte „Rassentrennung“ in den USA zu überwinden. Wahrlich ein Grund zum feiern und als…
Das Evangelium von Jesus ist die Antwort auf die Frage, wo wir mit unserer Sünde hingehen sollen: Zum Kreuz an dem Jesus für diese unsere Sünde starb.
Überlassen wir Jesus unsere Sünde und die Kontrolle über unser Leben, sind wir „eine neue Schöpfung“ (2 Korinther 5:17) und dies wird sich in unserem Leben zeigen (Galater 5:22; Epheser 5:9). Rassismus hat dann keinen Platz mehr in diesem Leben. Wer Jesus in sein Leben gelassen hat, liebt seine Mitmenschen und baut diese auf. Das ist dann echte Versöhnung.
Beten wir und arbeiten wir dafür, dass immer mehr Menschen sich mit Jesus versöhnen lassen und damit der Sünde des Rassismus die Wurzel ziehen.
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz. Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.
Galater 5:22-26
