„Baseball ist ein Sport für Fans, die MS-Excel Experten sind!“- auch wenn sich das zuerst etwas abwertend anhört, so wahr ist diese Aussage. Vor allem in der Off-Season, der Zeit, in der die Besitzer der Mannschaften fleißig daran arbeiten, ab April ein schlagkräftiges Team auf das Feld zu schicken. Seit den frühen Neunzigern des letzten Jahrhunderts spielen dabei die „Metrics“ (SABR = Society für American Baseball Research) eine immer größere Rolle. Gemessen wird dabei im Prinzip alles, was ein Spieler auf jeder Position erreicht: Wie oft war er auf Base? Wie viel Male schaffte er es dabei zur zweiten Base, dritten Base, wie viele Home Runs schlug er? Wie viele Male schlug er in ein Fly Out? Und wie viele Male sorgte er mit seinem Fly Out dafür, dass ein Mitspieler einen Run verbuchen konnte? Und als wäre das noch nicht genug, wird seine Abwehr vermessen – wie viele Outs hat er gemacht, wie viele beinahe unmögliche Catches hat er gemacht? Und dies alles endet dann in der wichtigen „Siege, wenn er nicht ausgewechselt wird“ Metrik (WAR)[i]. Alle diese Zahlen sagen den Besitzern, wie groß der Wert des Spielers ist, und am Ender der Saison auch, welche Auszeichnungen der Spieler erhält. Dafür steht der Spieler bei allen seinen 162 Spielen zwischen April und Oktober beinahe täglich auf dem Prüfstand.
Die Jahreslosung des Jahres 2025 stellt uns mit Besitzern eines Baseballteams gleich:
Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.
1 Thessalonicher 5: 21-22
Doch was sollen wir prüfen?
Gott gibt dir die Aufgabe zu prüfen, was uns über Ihn gesagt wird. Ist das, was Du bei der BibleTime bei 3B hörst auch tatsächlich richtig? Und da stellt sich gleich die nächste Frage:
Womit sollst Du prüfen?
Bei der BibleTime steckt das schon im Wort: Gottes Wort selbst, in der Bibel aufgezeichnet, ist Dein Prüfstandard.
Im Brief des Paulus an Timotheus kannst Du das nachlesen:
14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
2. Timotheus 3:16
Zu deiner Prüfungsaufgabe gehört auch, dass du Gottes Wort kennst. Die Aufforderung an dich ist, dass du dich täglich mit Gottes Wort beschäftigst, täglich darin liest und es auch studierst.
Alles, was du dann in einer BibleTime hörst (oder auch im Religionsunterricht, bei Andachten oder Predigten, bzw. in Büchern liest) sollst du dann mit dem Wort Gottes abgleichen. Steht das tatsächlich so in Seinem Wort?
Die Jahreslosung 2025 fordert dich zum Bibelstudium auf.
Wenn du in einer BibleTime etwas hörst, was nicht im Einklang mit Gottes Wort steht, dann kannst du das buchstäblich vergessen. Das macht der zweite Teil der Jahreslosung klar: Das Gute ist immer Gottes Wort, das darfst du behalten und in deinem Leben umsetzen. Was nicht gut ist, darfst du loslassen.
Täglich in der Bibel lesen – wie geht denn das? – Neunter Teil.
Warum vertrauen wir bei 3B der Bibel? Können wir das überhaupt, und warum ist es wichtig, den Berichten der Bibel zu vertrauen? In dieser Serie gehen wir in kurzen Artikeln dieser und ähnlichen Fragen nach. „Ja, ich lese jeden Tag in der Bibel.“ „Wirklich?“ – „Ja, echt wahr!“. Ähnliche Gespräche habe ich schon manches Mal…
WeiterlesenDies gilt nicht nur bei BibleTimes oder in Gottesdiensten. Sondern jeden Tag sollst du prüfen, ob das, was du hörst im Einklang mit Gottes Wort steht. Ist das, was du auf social media über Familie, Partnerschaft und den Beginn des Lebens gesagt bekommst, mit Gottes Wort vereinbar? Ist das, was Influencer oder Stars über ein bestimmtes Thema sagen auch im Abgleich mit Gottes Wort noch wahr?
Was machst Du, wenn das nicht der Fall ist?
Auch hier ist die Jahreslosung sehr klar. Nicht nur, dass wir das vergessen können. Nein, wir sollen diese Dinge meiden. Jesus sagt einmal: „Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.“ (Markus 10:18; Lukas 18:19).
Für dich bedeutet das, dass du alles, was nicht mit Gottes Wort im Einklang steht, meiden sollst.
Da stellt sich jetzt die berechtigte Frage: „Was kann ich dann noch tun? Ist die Welt nicht überwiegend böse?“. Zuerst gilt hier ein Zuspruch Gottes, der, je nach Lesart, gut 100x in Gottes Wort steht: „Fürchte dich nicht!“. Gott weiß, dass wir in einer gefallenen und bösen Welt leben – genau deshalb ist er ja als kleines Kind in diese Welt gekommen, um dann am Kreuz für unsere Schuld zu sterben. Das nennt sich Gnade und Gott ist gnädig.
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.
Psalm 108: 8-11
Da Gott möchte, dass „allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit [Seines Wortes] kommen“ (1 Timotheus 2:4) hat er uns neben der Prüfungsaufgabe auch einen Verkündigungsauftrag gegeben:
„Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Matthäus 28:19
Wenn wir Gottes Wort verkündigen, begegnen wir unweigerlich Menschen, die nicht nach Gottes Wort leben, da sie Sein Wort noch nicht kennen. Diesen Menschen sollen wir von Jesus‘ Kommen und Tod am Kreuz erzählen, wir sollen ihnen die Wahrheit über Gott vermitteln. Nehmen unsere Zuhörer Gottes Wahrheit an, werden sie zu Gottes Kindern. Wer zu Gott gehört, dem ist vergeben, ist gut.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Johannes 1:12-13
[i] WAR wird von mindestens drei verschiedenen Organisationen, jeweils mit etwas unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Parameter, errechnet. Besonders fWAR (fangraph) ist besonders gut darin, die Saison eines Teams vorherzusagen (+/- sechs Siege bei 162 Spielen).
