Nicht viele Menschen wissen, dass es sehr viele unterschiedliche Fossilien gibt. Den meisten sind vielleicht eine Handvoll Fossilien geläufig. Doch es gibt riesige „Begräbnisfelder“ in denen die unterschiedlichsten Fossilien gemeinsam begraben sind – oft auch Säugetiere mit, nach herkömmlicher Datierung viel älteren, Reptilien[i]. Meist sind diese Fossilien sehr detailliert und selbst feinste Strukturen sind erkennbar. Dies stellt ein großes Problem nicht nur für die Evolutionshypothese dar, sondern ist auch ein Beleg dafür, dass diese Gesteinsschichten in sehr kurzer Zeit entstanden sein müssen.
Der Grand Canyon in den USA ist eines dieser „Begräbnisfelder“. Dort finden sich im Redwall Limestone („Rote Wand Kalkstein“) Milliarden von geradschaligen Nautiloiden gemeinsam mit weiteren Fossilien. Das Gebiet erstreckt sich über 290km vom nördlichen Arizona bis ins südliche Nevada und hat eine Fläche von 30000km2. Die tintenfischartigen Fossilien gibt es in unterschiedlichen Größen, von jungen Nautiloiden bis zu ihren größeren und älteren Verwandten.
Um dieses riesige Begräbnisfeld zu bilden musste eine 100km3 große, breiähnliche Masse aus Kalksanden und Schlick mit einer Geschwindigkeit von etwa 5m/s (18km/h) die Millionen von Tieren unter sich begraben haben.
In Frankreich gibt es ein Begräbnisfeld in dem Spinnen, Skorpione, Tausendfüßler, Insekten und Reptilien gemeinsam begraben sind[ii]. Und in Colorado, USA sind vielfältige Insekten, Süßwasser Weichtiere (Molluske), Fische, Vögel und viele Pflanzen (mit ihren Nüssen und Blüten) gemeinsam begraben[iii]. Damit Insekten und Vögel so gut erhalten begraben werden, muss der Begräbnisvorgang sehr schnell abgeschlossen sein. Auch in Wyoming finden sich Weichtiere, Fische, Vögel Insekten und Pflanzen in der Green River Formation[iv].
Wenig bekannte Belege
Weiches Gewebe in Dinosaurierknochen
Die Erde ist nur wenige tausend Jahre alt. Diese Tatsache wird durch…
WeiterlesenAllen diesen Gebieten ist gemeinsam, dass Meeres- und Landtiere gemeinsam begraben sind. Dies ist nur möglich, wenn die Ozeane innerhalb kurzer Zeit den Kontinent überfluteten – und dies auf einer weltweiten Skala.
In den weißen Kalkfelsen Britanniens finden sich Billionen von kleinsten Meereslebewesen[v] und diese Gesteinsformation erstreckt sich von Europa bis in den Nahen Osten und genauso bis in den Mittleren Westen der USA und bildet dadurch eine beinahe weltumspannende geologische Formation.
In gleicher Weise sind sieben Billionen Tonnen Pflanzenmaterial auf jedem Kontinent der Erde, auch der Antarktis, begraben.
Der Begräbnisvorgang war so schnell, dass selbst feinste Details wie Flossenstrukturen, Äderchen und zum Beispiel Augenhöhlen bei Fischen deutlich erkennbar sind; bei manchen Tieren sogar die einzelnen Bauteile des Auges genau studiert werden können.
Schon aus dem Jahr 1966 gibt es einen Bericht, der in einer Sandsteinschicht in Südaustralien gut erhaltene Quallen (Weichtiere) untersuchte[vi]. Wer schon einmal am Strand eine angespülte Qualle fand, weiß, wie schnell sich diese innerhalb kürzester Zeit buchstäblich in Wasser auflöst. Die Studie folgerte dass diese Millionen von Quallen innerhalb eines Tages begraben werden mussten.
Weitere Fossilien zeigen die Tiere beim Jagd-, Fress- oder sogar Geburtsvorgang – in einem Moment voller Leben, im nächsten „schockgefroren“ in einer katastrophalen Lawine aus Kalksanden und für die Nachwelt erhalten[vii].
Diese Fossilien sind nur eine kleine Auswahl aus der Fachliteratur zu diesem Thema. Allen ist eines gemeinsam: Sie bezeugen, dass die von Gott geschaffene Welt bei einer weltumspannenden Flut und den darauffolgenden Nachwehen in kurzer Zeit begraben wurde. Die Studien an diesen Fossilien bestätgen, dass der Bericht über die Flut zur Zeit Noahs und Gottes Gericht glaubhaft und plausibel ist.
Gottes Gerichtsankündigung für die Menschen zu Noahs Zeit war nicht nur eine leere Drohung. Nach einer langen Zeit der Gnade hielt Er Wort und verwirklichte seine Ankündigung. Nur wenige hörten auf Sein durch Noah verkündetes Wort der Gerechtigkeit und dessen Einladung zur Rettung und gingen durch die rettende Tür der Arche (2 Petrus 2:5).
Jesus kommt wieder
Jesus kommt wieder
„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Johannes…
WeiterlesenDie Berichte in Gottes Wort mahnen auch uns zur Umkehr und laden uns ein, durch die Tür der Rettung, Jesus Christus, zu gehen (Johannes 10:7-11). Warten wir nicht zu lange und gehen heute diesen Schritt.
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. 10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge. 11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Johannes 10:7-11
Dieser Artikel beruht auf einer Veröffentlichung von Dr. Andrew Snelling[viii], der seinen Doktor der Geologie an der University of Sydney abgelegt hat. Er arbeitete unter anderem als geologischer Berater für ANSTO (Australian Nuclear Science and Technology Organisation) und das Kongarra Uran Projekt in Australien.
[i] https://www.cbsnews.com/news/ancient-mammal-like-reptile-existed-alongside-early-mammals/
[ii] B. Heyler and C.M. Poplin, “The Fossils of Montceau-les-Mines,” Scientific American, September 1988, p. 70–76.
[iii] T.D.A. Cockerell, “The Fossil Flora and Fauna of the Florissant Shales,” University of Colorado Studies 3 (1906): 157–176.
[iv] L. Grande, “Paleontology of the Green River Formation with a Review of the Fish Fauna,” The Geological Survey of Wyoming Bulletin 63 (1984).
[v] J.M. Hancock, “The Petrology of the Chalk,” Proceedings of the Geologists’ Association 86 (1975): 499–536; B. Smith and D.J. Batten, “Fossils of the Chalk,” Field Guides to Fossils, no. 2, 2nd edition (London: The Palaeontological Association, 2002).
[vi] R.C. Sprigg, “Early Cambrian (?) Jellyfishes from the Flinders Ranges, South Australia,” Transactions of the Royal Society of South Australia 71 no. 2 (1947): 212–224; M.F. Glaessner and M. Wade, “The Late Precambrian Fossils from Ediacara, South Australia,” Palaeontology 9 (1966): 599–628.
[vii] For example: D.J. Bottjer et al., eds., Exceptional Fossil Preservation: A Unique View on the Evolution of Marine Life (New York, NY: Columbia University Press, 2002).
