„Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: daß alle Menschen gleich geschaffen sind; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; daß dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören“ – der zweite Absatz der Unabhängigkeitserklärung der USA macht klar, was die Gründerväter der USA glaubten: Der Mensch ist von Gott, dem Schöpfer geschaffen – ein eindeutiger, biblischer Bezug in einem der wichtigsten, vielleicht dem wichtigsten Dokument der Vereinigten Staaten von Amerika.

Wenn der Mensch von Gott geschaffen wurde und von ihm Rechte erhalten hat, dann sind diese Rechte „unveräußerlich“ – sie können von niemandem, auch keiner Regierung weggenommen, bzw. beschnitten werden. An diesem Punkt entzündete sich letztlich die Amerikanische Revolution und brachte den Revolutionären die Freiheit von der Herrschaft des Königs (George III, 1738 – 1820) und sie stellten sich unter die Herrschaft des Schöpfers[i].
Sollte Gott gesagt haben?
Schon gleich am Anfang der Weltgeschichte stellten sich Adam und Eva über Gottes Gebot. Sie wollten sich nicht unter Gottes gute Herrschaft stellen, sondern wollten „sein wie Gott“. Bis heute leben viele Menschen im Geist von Adam und Eva: Sollte Gott tatsächlich gesagt haben …? Wir müssen uns entscheiden, ob wir unser Leben in die eigene Hand nehmen wollen, oder ob wir uns unter Gottes Wort und seine Herrschaft stellen. Schauen wir uns beide Optionen an.
Unter menschlicher Herrschaft
Die meisten menschlichen Herrscher gehen davon aus, dass das Leben und der Mensch zufällig entstanden sind und nur geringfügig weiterentwickelt ist als ein Säugetier. Ehe und Familie sind ein soziales Konstrukt, eine kulturell bedingte Idee, die sich den Gedanken der Regierenden unterwerfen müssen.

Eine menschliche Regierung geht davon aus, dass der Mensch eher schädlich ist als hilfreich. Die aktuellen (Umwelt-)Auflagen sprechen davon Bände. Bei Verstößen gegen die Auflagen oder Gesetze erfolgt eine Strafe. Strafverfolgung ist die Normalität. Gnade kennt eine menschliche Regierung nur in Ausnahmefällen.
Unter Gottes Herrschaft
Gott sagt uns in 1 Mose 1:27 dass wir Menschen ein Ebenbild Gottes sind, als Mann oder Frau. Als ein Geschöpf Gottes haben Mann und Frau Würde und ein Recht auf Leben – zu jedem Zeitpunkt nach ihrer Zeugung. Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes (Psalm 127:3) und aus Psalm 139:14 wissen wir, dass wir Menschen wunderbar gemacht sind. Ehe und Familie sind eine Erfindung Gottes und keine menschliche Idee, die sich gemäß dem Zeitgeist entwickeln und verändern kann.
Da der Schöpfer uns Menschen „sehr gut“ gemacht hat (1 Mose 1:31), vertraut er uns auch mit seiner Erde: Er übergibt Adam und Eva die Erde um sie zu bebauen, zu bewahren und über sie an Seiner Stelle zu herrschen.
Statthalter Gottes
Gott der Schöpfer entließ Adam und Eva in die Freiheit. Er vertraute ihnen vollkommen, dass sie als seine Statthalter sehr gute Arbeit leisten würden.
Auch nach dem Sündenfall (1 Mose 3) ist dies noch möglich. Adams und Evas Hochmut haben uns aus der Gemeinschaft mit Gott gebracht. Als Statthalter Gottes waren Adam und Eva (und ihre Nachfolger) aus eigener Kraft nicht mehr geeignet. Nur etwa 1600 Jahre später endete die menschliche Herrschaft in einer weltweiten (Flut-)Katastrophe. Es gab nur acht Überlebende – diejenigen, die durch die Tür der Arche gingen und sich der Herrschaft Gottes wieder unterstellten.
Unter Gottes Herrschaft sind wir frei
Wer sich unter Gottes Herrschaft stellt, erlebt Freiheit: Die Freiheit zu wissen, dass wir nicht mehr „sehr gut“ sind und Gottes Hilfe benötigen um unsere Aufgabe als Gottes Stellvertreter zu erfüllen. Freiheit von der Angst zu versagen, weil wir wissen, dass wir nur in Abhängigkeit von Gott unser Tagwerk zufriedenstellend ausführen können. Freiheit von der Furcht, dass wir den Ansprüchen der Menschen nicht genügen, weil wir wissen, dass wir als Ebenbilder Gottes wunderbar geschaffen sind.
Freiheit der Information
Wenn wir in Gottes Wort lesen, erkennen wir die Wahrheit über unsere Existenz und unser Leben. Die Wahrheit des Wortes Gottes macht uns zu freien Menschen. Wahre Freiheit erfahren wir nicht in der Unabhängigkeit (und der Leugnung) von Gott, wahre Freiheit erfahren wir unter der Herrschaft unseres Schöpfers.
„31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Johannes 8:31
„51 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“
Johannes 8:51
[i] Dies wird in Artikel VII der Verfassung deutlich, wenn die Väter der Verfassung vom „Jahr unseres Herrn“ schreiben.
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