9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, dass man das Trockene sehe. Und es geschah so. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde. Und es geschah so. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. (Luther 2017)

Die Kontinente sind vorerst nur der Boden – fruchtbarer Boden: Gott spricht und die Schöpfung sieht zum ersten Mal das Leben der Pflanzen erwachen. Gott schafft Gras und Kraut – damit beginnt der Kohlenstoffkreislauf, die Pflanzen können aus Kohlenstoffdioxid (CO2) Sauerstoff (O2) produzieren. Es muss mehr CO2[i] gewesen sein als heute, fossilisierte Pflanzen sind deutlich größer als deren heute bekannten Artgenossen.

Im Bericht wird ausdrücklich erwähnt, dass die Pflanzen Samen, also eine Fortpflanzungsmöglichkeit in sich haben und dass sie Früchte tragen. Gott schuf die Pflanzen am dritten Tag in voller Blüte und Frucht tragend – ein erster Hinweis darauf, dass Er sehr bald den Menschen schaffen wird, der sich von den Samen und Früchten der Pflanzen ernähren wird. Gott. der allmächtige und allwissende Schöpfer hat das große Ganze im Blick. ER wartet nicht ab was passiert, Er hat die Zukunft schon geplant – für Ihn, den Ewigen Gott, ist die Zukunft jetzt.
Gott hat die Pflanzen so verschwenderisch geschaffen, dass wir uns von ihren Samen und Früchten ernähren können, ER sorgt vor. Diese Wahrheit verkündigt uns Gott an vielen Stellen in seinem Wort der Bibel. In einer von Jesus überlieferten Rede sagt er:
„Sorgt euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, auch nicht um den Leib, was ihr anziehen sollt. Denn das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung. Seht die Raben: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben keinen Keller und keine Scheune, und Gott ernährt sie doch. Wie viel mehr seid ihr als die Vögel!“ Lukas 12: 22-24
Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen – Gott hat für uns schon gesorgt, als es uns noch nicht einmal gab! – das ist wahre Liebe. Fürsorglich bereitet Gott, der Schöpfer diese Welt vor, damit wir Menschen auf Ihr leben können. Nichts überlässt Er dabei dem Zufall.
Wer so für uns vorsorgt, dem können wir bedenkenlos unser Leben anvertrauen.
Fang heute damit an.
[i] Kohlenstoffdioxid wird zur natürlichen Düngung eingesetzt, um die Erträge in z.B. Gewächshäusern, zu erhöhen.
