Dakota Albritton ist der Größte Baseballer aller Zeiten – die Zahlen sprechen für ihn: Bei einer Größe von 3m gibt es keinen Baseballer der größer ist als er. Mit seiner Größe dominiert er am Schlag und auf dem Werferhügel. Wer Dakota bei den Savannah Bananas im altehrwürdigen Grayson Stadion spielen sieht[i], wundert sich dann nicht mehr über seine Größe: Dakota spielt auf Stelzen und wenn er trifft, rennt er giraffenähnlich zur ersten Base. Auch mit seinen Stelzen erreicht Dakota Albritton nicht die Größe des größten Landtieres, der Giraffe, die mit einer Schulterhöhe von 4m – 4,7m Dakota noch mindestens einen Meter überragen würde.
Giraffen sind faszinierende Tiere, die von Geburt an in Lebensgefahr sind: Wenn sie das Licht der Welt erblicken, fallen sie aus einer Höhe von etwa 1,5m auf den Boden. Innerhalb von 15 Minuten muss die neugeborene Giraffe das laufen lernen, um vor Fressfeinden flüchten zu können. Eine ausgewachsene Giraffe erreicht im Galopp eine Geschwindigkeit von etwa 60km/h. Durch ihre Größe hat ein Tritt der Giraffe meist schwere, manchmal tödliche, Verletzungen für ihre Feinde zur Folge. Trotzdem überleben nur etwa die Hälfte der neugeborenen Kälber ihr erstes Lebensjahr.

Die Größte Gefahr besteht dabei beim Trinken, wenn die Giraffe ihre Beine spreizen muss, um mit dem langen Hals das Wasser zu erreichen. Dabei hat Gott bei der Schöpfung der Giraffe ein großes physikalisches und Problem gelöst: Um genügend Sauerstoff in das Gehirn der Giraffe zu pumpen, sind ihre Lungen achtmal größer als die menschliche Lunge. Das Blut wird dabei von einem gut 11kg schweren Herzen[ii] durch die Blutgefäße gepumpt. Das führt beim Trinken zu einem großen Problem: Während bei einer stehenden Giraffe dieses riesige Herz gegen die Schwerkraft arbeitet, pumpt es beim Trinken das Blut mit der Schwerkraft zum Kopf. Hätte Gott nicht ein ausgeklügeltes Blutkreislaufsystem für die Giraffe geschaffen, würde ihr beim Trinken das Blut mit hoher Geschwindigkeit in das Gehirn schießen und dieses würde buchstäblich explodieren. Um dies zu vermeiden gab Gott, der Schöpfer der Giraffe Blutgefäße mit verstärkten Wänden, Umgehungsventile, weiches Umgebungsgewebe und Biosensoren um den Druck beim Trinken zu regulieren.
Alle bisherigen Erklärungen, wie dieses hochkomplexe System durch eine Folge von Zufällen entstanden sein könnte sind völlig unzureichend. Aus der Genetik wissen wir inzwischen, dass sich Eigenschaften, die sich Eltern aneignen, nicht an die Nachkommen weitervererben.
Ein abgewandelter Vorschlag war, dass sich dieses System durch Mutationen und natürliche Auslese über lange Zeiträume entwickelt hätte, da sich nur die Giraffen erfolgreich vermehrten, die höhere Zweige zum fressen erreichten. Dabei wird übersehen, dass ein solch komplexes System neue genetische Information erfordert und Mutation immer einen Verlust von genetischer Information darstellt. Dabei bleibt auch die Frage offen, warum Giraffen meist nur von Blättern auf Schulterhöhe oder niedriger fressen. Dazu gibt es keinen einzigen Fossilfund, der eine Entwicklung des langen Giraffenhalses belegt[iii].

Doch die Giraffe hat noch mehr Schöpfungswunder zu bieten. Die Haut an den Beinen der Giraffe ist so eng, dass Biologen diese mit dem Druckanzug eines Jetpiloten vergleichen. Dadurch, dass die Haut so eng ist, wird verhindert, dass bei großem Druck das Blut der Giraffe aus den Kapillaren gepresst wird und es zu Blutungen kommt.
Im Zoo wunderen sich auch viele Besucher über die blaue (oder lila) erscheinende Zunge der Giraffe. Zum einen ist die Zunge der Giraffe etwa einen halben Meter lang und der vordere Teil erscheint deshalb bläulich, weil er als Sonnenschutz viel Melanin (Hautfarbstoff) enthält, um die Zunge vor Sonnenbrand zu schützen. Im Zusammenspiel mit den Blutgefäßen erscheint das dunkle Melanin dann bläulich oder violett.
Wenn einen Dakotas erstaunliche Künste auf Stelzen beim Baseball ins Erstaunen bringen, dann darf uns ein Besuch im Giraffenhaus im Zoo dazu bringen Gott für seine wunderbare Schöpfung zu loben. Nur IHM ist es möglich eine Tierart wie die Giraffe zu schaffen, mit langen Beinen, langem Hals, einer enormen Lunge und einem riesigen Herzen, und ihr gleichzeitig ein Blutkreislaufsystem zu geben, das verhindert, dass das Gehirn der Giraffe beim Trinken nicht explodiert.
Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
Offenbarung 4:11
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Weiterlesen[i] Oder auf yt: https://youtu.be/nZP3uo8jUwM?feature=shared
[ii] Ein menschliches Herz wiegt durchschnittlich 300g.
[iii] Brian Thomas, “150 Years Later, Fossils Still Don’t Help Darwin,” Institute for Creation Research, March 2, 2009, http://www.icr.org/article/a-150-years-later-fossils-still-dont-help-darwin/.

Ein Kommentar zu “Mir explodiert gleich der Kopf!”
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