Wer keine Angst hat, braucht sich nicht zu verstecken. Adam und Eva hatten Angst, Angst vor Gott, der ihnen das Leben geschenkt hatte. Angst vor dem Schöpfer, der für sie und ihre Nachfahren ein ganzes Universum geschaffen hatte. Angst vor dem Gott, der ihnen einen wunderschönen Garten gepflanzt hatte. Warum nur hatten Sie Angst?
Wer eine Straftat begeht hat Angst, dass die Tat entdeckt wird und er dafür bestraft wird. Solange Adam und Eva sich an Gottes Gebot hielten, hatten sie keine Angst. Die Angst vor Gott kam mit dem Gesetzesbruch. Ihnen war dadurch klar geworden, dass die Strafe, der Tod, gerechtfertigt war. Und sie wussten auch, dass Gott nicht über ihren Gesetzesbruch hinwegsehen konnte. Folgt keine Strafe auf den Gesetzesbruch, ist das ungerecht. Gott aber ist gerecht.
Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich strafen kann.
Psalm 7: 12
Doch Gott hatte schon vor der Schöpfung einen Plan: Er selbst, der ewige und heilige Gott würde für die Schuld aller Menschen am Kreuz sterben um durch seinen Tod den Menschen die Tür zu seinem Reich wieder aufzutun.
4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; 5 er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, […]
Epheser 1: 4-7
Damit Adam und Eva und wir, deren Nachfahren, nicht in ständiger Angst vor Gott leben müssen, lies er die beiden seinen Rettungsplan wissen:
5 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
1 Mose 3: 5
Doch zuerst würde der Teufel den Nachfahren der Frau in die Ferse stechen.
Mit dieser Prophezeiung sagt uns Gott zweierlei. Ein Nachfahre der Frau, Evas, würde den Feind, die Schlange, den Teufel besiegen. Dieser Sieger ist von einer Frau geboren und vor seinem Sieg wird diesem in die Ferse gestochen.
Wenn Gott sagt, dass der Same der Frau dem Teufel den Kopf zertreten wird, dann sagt er damit auch, dass bei dieser Zeugung kein Mann beteiligt sein wird. Zur Zeugung eines Kindes braucht es immer einen Mann und eine Frau. Der Sieger wird göttlicher Herkunft sein. Sein Vater ist Gott, geboren wird er von einer Frau.
Um dies sicherzustellen darf die Mutter des Siegers noch keinen Kontakt zu einem Mann gehabt haben. Sie ist eine Jungfrau. Und genau dies hielt der Prophet Jesaja genau so fest:
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
Jesaja 7:14
So lernen wir über die Geburt von Jesus:
18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. 21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. 22 Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
Matthäus 1: 18-23
Gott hält sein Versprechen exakt so, wie angekündigt. Auf Gottes Aussagen können wir bauen.
Geboren von der Jungfrau Maria
Advent, Weihnachten – viele Menschen verbinden mit dieser Zeit viele…
WeiterlesenUnsere Rettung war nicht einfach. Gott selbst kämpfte in Jesus um unsere Rettung. Dieser Kampf ging auf Leben und Tod, genauso, wie es Eva und Adam angekündigt war. Der Kampf endete am Kreuz, an das Jesus genagelt wurde. Ein Fund aus der Zeit von Jesus bestätigt, dass die Verurteilten mit Nägeln ans Kreuz geheftet wurden, die durch das Fersenbein geschlagen wurden.
Jesus sah am Kreuz nicht wie ein Sieger aus, Jesaja hatte das genauso auch gesehene: Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. (Jesaja 53: 3)
Drei Tage später war der Sieg perfekt. Jesus kam zurück ins Leben und gibt uns die Hoffnung auf das ewige Leben bei ihm.
Adam und Eva hatten nach ihrem Abfall Angst vor Gott. Diese Angst nahm ihnen Gott, indem er ihnen und ihren Nachfahren einen Sieger, ihren Retter ankündigte. Dass sie dem Versprechen glaubten, zeigt der Name, den Eva erhielt: Eva bedeutet „die Leben gebiert“. Sie wussten, dass ihr Ungehorsam den Tod in die Welt brachte, aber sie vertrauten, dass Gott sein Versprechen halten würde und die Menschheit durch einen Nachfahren von Eva wieder ewig leben kann.
Willst Du so wie Adam und Eva diesem Versprechen Gottes vertrauen?
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Galater 4: 4-7
