„26 Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft 27 und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. 28 Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. 29 Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da. _ 30 Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden? 31 Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden; 32 und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können. 33 Und durch viele solche Gleichnisse sagte er ihnen das Wort so, wie sie es hören konnten. 34 Und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte er seinen Jüngern alles aus.“ Markus 4: 26-34 (Luther 2017)
Im Baseball werden immer auch die Leistungen der Spieler verglichen. Jeder Baseballer möchte seine Leistung verbessern. Der Wurf soll härter werden, der Schlagdurchschnitt höher und die Bälle weiter fliegen und man will schneller werden um die erste Base zu erreichen oder eine weitere Base zu stehlen. Ist ein Spieler dann erfolgreich, weiß er sehr genau, warum dies der Fall ist: Er hat viel Zeit investiert und hart trainiert. Im Leben mit Jesus, wenn es darum geht, dass Menschen zum Glauben an Jesus kommen, dann ist das etwas anders. Jesus verdeutlicht das mit einer Erzählung, wie die Saat eines Landwirts zu einer reifen Ähre wird.
Wachstum
Zur Zeit von Jesus wussten die Menschen weniger davon, wie Pflanzen (oder auch Menschen wachsen). Heute wissen wir aus der Beobachtung, dass es dann zu Wachstum kommt, wenn neue Zellen entstehen. Jetzt könnten wir denken, dass wir intelligenter seien wie die Menschen zu Jesus’ Zeit, doch dem ist nicht so: Wir haben nur bessere Möglichkeiten, Zellwachstum zu beobachten. Doch wenn ihr einen Biologen fragt, was da denn genau geschieht, kann er euch nur sagen, was er sieht. Zellen sind hochkomplexe und strukturierte Bauteile, die beschrieben werden können, aber keiner kann sagen, warum eine Zelle genau wächst, sich teilt und dann nach mehreren Teilungen abstirbt. Diese Vorgänge sind zwar in der DNA abgespeichert, doch kann dies alles nicht reproduziert werden. Das bedeutet, dass wir tatsächlich nicht wissen, warum Zellen das tun, was sie tun – außer, dass dies von Gott, dem Schöpfer, bei der Schöpfung so veranlasst wurde.
Vater, bitte …!
„9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch…
Jesus sagt, dass so auch Menschen zum Glauben an Jesus kommen. Unsere Aufgabe als Christen ist es, anderen Menschen zu erzählen, dass sie durch Jesus‘ Tod am Kreuz Vergebung ihrer Schuld und Sünde haben können (Matthäus 28: 18-20). Gott selbst wird dann weiter an und in diesen Menschen arbeiten. Wie er das macht? Durch seinen Heiligen Geist. An Pfingsten haben wir Christen uns daran erinnert, dass Jesus jetzt im Himmel bei seinem Vater ist, aber er selbst durch seinen Heiligen Geist in uns lebt und durch ihn auf dieser Erde Menschen anspricht.
Es wird Frucht geben
Jesus macht in diesem Vergleich auch klar, dass es eine Ernte geben wird. Jedes Wachstum endet einmal – und bei Getreide kommt dann die Ernte. Es ist ermutigend von Jesus zu hören, dass das, was wir bei 3B tun, euch von Jesus zu erzählen, zur Ernte führen wird. Das bedeutet auch, dass es immer Menschen geben wird die Jesus nachfolgen und Frucht bringen (Epheser 5: 22-23). Früchte in der Natur enthalten nicht nur Nährstoffe und Vitamine, sondern auch … Samen! Das bedeutet, dass jeder Christ weiteren Menschen von Jesus erzählen wird – und so wächst die Anzahl der Jesusnachfolger auf der Erde und damit das Reich Gottes.
Weltweites Wachstum
Noch weitaus ermutigender ist das, was Jesus im folgenden Gleichnis (Markus 4: 30-33) erzählt: Das Reich Gottes wird so groß werden, dass es größer ist als alle anderen Reiche.
Einen Teil davon sehen wir schon jetzt. Vor etwa zweitausend Jahren gab es die Jünger um Jesus, die an Pfingsten durch den Heiligen Geist den Besuchern in Jerusalem erzählten, wer Jesus war und was er für sie getan hatte. Dadurch entschieden sich etwa dreitausend weitere Menschen, Jesus nachzufolgen (Apostelgeschichte 2: 37-47). Bis heute wächst das Reich Gottes auf dieser Erde weiter. Auch in Ländern, in denen Gott mehr oder weniger offen bekämpft wird, wie in China oder dem Iran. Menschen hören, auf unterschiedlichste Weise, von Jesus und entscheiden sich dann ihm nachzufolgen. Dies allein ist Beleg, dass Jesus‘ Worte keine leeren Versprechungen sind.
Gott, Der Heilige Geist.
„Glauben Christen nicht an drei Götter?“ – diese Frage wird…
Nur noch gute Früchte
Jesus ließ uns wissen, dass er wieder kommen wird (Apostelgeschichte 1: 11). Wenn dies geschieht, dann wird es nur noch Jesusnachfolger auf dieser Erde geben – nur noch Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit (Galater 5:22).
Möchtest du dabei sein?
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.
Epheser 5: 24-16
