Sichtbar

„20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen’s an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.

21 Und er sprach zu ihnen: Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen? 22 Denn es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werden soll, und ist nichts geheim, das nicht an den Tag kommen soll. 23 Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ Markus 4: 13-20 (Luther 2017)

Jeder, der schon einmal in einem dunklen Raum stand und etwas suchte, weiß, wie wichtig Licht für die Suche ist. Niemand würde dabei sein Telefon herausziehen, die Taschenlampe einschalten und dann die Finger darüber halten. Wenn wir etwas sehen wollen, müssen wir dem Licht Platz machen, denn das Licht braucht den Raum um sich auszubreiten. Und wenn sich Licht ausbreitet, kann es nicht übersehen werden. Alles erstrahlt in seinem Glanz.

Fruchtbar

„20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen’s an…

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Sichtbar werden

Jesus erzählt gleich im Anschluss an seine Erklärung zum Ackerfeld ein Gleichnis vom Licht, das man zum erhellen eines Raumes nutzt. Dieses Gleichnis bezieht sich auf die Menschen, bei denen das Wort Gottes auf fruchtbaren Boden fiel, Tiefe findet und Frucht bringt (Galater 5: 22). Uns fordert Jesus damit auf, dass wir als seine Nachfolger sichtbar sein sollen, so wie die Früchte eines Landwirts auf dem Markt sichtbar, und im besten Licht, ausgestellt werden. Dass wir als Nachfolger von Jesus leben, soll für unsere Mitmenschen deutlich erkennbar sein. Warum?

Gott sichtbar machen

Jesus erzählte ein ähnliches Gleichnis an anderer Stelle, als er eine längere Lehrstunde für seine Nachfolger hielt. Bekannt ist diese Lehrstunde als „Bergpredigt“, da Jesus damals unter freiem Himmel auf einem Berg lehrte. Dort sagte er seinen Schülern:

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.“

Matthäus 5: 14+15

Im folgenden Satz gibt er auch die Begründung:

„So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Matthäus 5: 16

Das Leben eines Christen soll Gott, den Vater verherrlichen. Die Menschen denen wir begegnen, sollen durch uns in erster Linie erkennen, wie groß und herrlich Gott ist. Nicht wir, sondern Gott soll als als „gut“ erkannt werden.

Schlussfolgerung

Wenn Du Jesus in Dein Leben gelassen hast, werden das die Menschen um dich herum schnell feststellen. Die Frucht, die du bringst, deine Liebe für andere Menschen, die Freude die du ausstrahlst, deine Geduld und Freundlichkeit (Galater 5:22) wird für deine Familie, deine Freunde und anderen Menschen in deinem Leben sichtbar werden.

Das Licht, das mit Jesus in dein Leben kam, wird in deinem Leben leuchten und wird auf Jesus hinweisen.

Möchtest Du das?

„Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Johannes 8: 12