„11 Aber der HERR sprach zu den Israeliten: Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister, 12 die Sidonier, Amalek und Maon? Und ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet. 13 Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr erretten. 14 Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt; lasst diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis!“ Richter 10: 11-14
Wen bittest Du um Hilfe, wenn Du in Deinem Leben durch Schwierige Zeiten gehst?
Die Israeliten sind zu diesem Zeitpunkt gut dreihundert Jahre im von Gott verheißenen Land (Richter 11: 26). Nach den vierzig Jahren in denen Gideon Richter war und die Israeliten (mehr oder weniger) Gott gehorsam waren, regierte Abimelech zu seinem eigenen Wohl drei Jahre (Richter 9: 22), bevor er durch einen Umsturz getötet wurde. Die folgenden 55 Jahre waren zuerst Tola Richter und nach dessen Tod Jair. Offensichtlich hatte das Volk aus Abimelechs Regierung gelernt, dass es immer besser ist, sich unter Gottes Herrschaft zu stellen, als unter die Herrschaft eines Menschen.
Erst nach dem Tod Jairs wird berichtet, dass die „Israeliten wiederum taten, was dem HERNN missfiel.“ Sie dienten den Baalen und Astarten, den Göttern der umliegenden Nationen Aram, Sidon, Moab und der Völker der Ammoniter und Philister. Warum sie das taten? Es ist nicht aus dem Bericht ersichtlich. Es wird nur nüchtern erwähnt, dass sie es taten – und dass die Anbetung der Götter ihnen nichts als Krieg und Zerstörung brachten (Richter10: 8-9).
Abimelechs menschgemachte Regierung hatte die vorhergehende Generation in einen Bürgerkrieg geführt. Als sie wieder Gott dienten, hatte diese Generation fünfundfünfzig Jahre Frieden. Die aktuelle Generation hatte sich den Götzen der Nachbarländer zugewandt und erlebte Tod und Zerstörung.
Gott verändert!
Die letzte BibelTime während SUMMER 2023 zeigte uns einen Mann, der durch die Begegnung mit Gott verändert wurde. Lässt auch Du Dich verändern? Die Präsentation zum durchklicken gibt es hier. Darunter weitere Artikel, die Fragen, die bei diesem Thema aufkommen können, beantworten. Hier gibt es weitere Artikel zu diesem wichtigen Thema:
Es fällt auf, dass es den Menschen besser geht, wenn sie nach Gott fragen und sich unter seine Herrschaft stellen. Es fällt auch auf, dass die Abwendung von Gott immer nach einer längeren Friedenszeit kommt. Geht es den Menschen gut, vergessen sie offensichtlich Gott, den Schöpfer und suchen sich andere Hilfen.
Heute sind das die Philosophien und Religionen der Menschen. Zu beobachten ist das auch in unserem Land. Nach dem zweiten Weltkrieg fragten viele Menschen nach Gott und wollten mit Jesus leben. Bei Evangelisationen mit Billy Graham und anderen Evangelisten, entschieden sich viele Menschen, mit Jesus zu leben. Etwa 80 Jahre später fragen nur noch wenige Menschen Gott, wie sie ein gerechtes Leben führen können und leben gemäß den Philosophien und Weltanschauungen der Menschen. Dass dies zu viel Leid führt, kann man beinahe täglich in den Medien erfahren.
In diesem Bericht der Bibel wenden sich die Israeliten in ihrem Leid und ihrer Not an den lebendigen Gott. Doch dessen erste Reaktion überrascht:
„Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister, 12 die Sidonier, Amalek und Maon? Und ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet. 13 Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr erretten. 14 Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt; lasst diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis!“
Richter 10: 11-14
Gott lässt uns unsere Entscheidungen treffen. Suchen wir Hilfe in den Philosophien und Religionen der Welt, dann sollen uns auch diese retten. Der lebendige Gott will etwas ganz anderes von uns – er will Umkehr.
Jesus kommt wieder
„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Johannes 14:6 (Luther 2017) Am 07. März 2024 besiegten die Detroit Pistons die Brooklyn Nets. Der 22-jährige Aufbauspieler Jaden Ivey erzielte dabei 34 Punkte – fast ein Drittel aller Punkte seiner Mannschaft[i]. In der…
Deutlich wird diese im letzten Abschnitt des Berichts. Wieder bekennen die Israeliten Ihre Sünde und sie überlassen Gott die Entscheidung über ihre Zukunft (Richter 10: 15). Sie unterstellen sich ganz Gottes Willen, wenden sich von den falschen Göttern ab und hin zu dem lebendigen Gott:
„Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN.“ Richter 10: 16a
Lassen wir die menschgemachte Herrschaft hinter uns und lassen unser Leben von Gott regieren, dann kann Gott wieder die Kontrolle über unser Leben übernehmen:
„Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt wurde.“ Richter 10: 16b
Dienst Du den Philosophien und Religionen dieser Welt, oder hast du diese „von Dir getan“ (verworfen) und lässt Dein Leben vom lebendigen Gott regieren?
So erklärte das Paulus vor gut 2000 Jahren den Philosophen Athens:
„26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, 27 dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. 28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. 29 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. 30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er vor allen Menschen bestätigt hat, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.“
Apostelgeschichte 17: 18
