„2 Der HERR aber sprach zu Gideon: Zu zahlreich ist das Volk, das bei dir ist, als dass ich Midian in seine Hände geben sollte; Israel könnte sich rühmen wider mich und sagen: Meine Hand hat mich errettet. 3 So rufe nun aus vor den Ohren des Volks: Wer ängstlich und verzagt ist, der kehre um und verlasse das Gebirge Gilead. Da kehrten vom Kriegsvolk zweiundzwanzigtausend um, sodass nur zehntausend übrig blieben. 4 Und der HERR sprach zu Gideon: Das Volk ist noch zu zahlreich. Führe sie hinab ans Wasser; dort will ich sie dir sichten. Und von wem ich dir sagen werde, dass er mit dir ziehen soll, der soll mit dir ziehen; von wem ich aber sagen werde, dass er nicht mit dir ziehen soll, der soll nicht mitziehen…. 7 Und der HERR sprach zu Gideon: Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch erretten und Midian in deine Hände geben; aber alles übrige Volk soll gehen, jeder an seinen Ort.“ Richter 7: 2-4, 7
World Series, Game 7 – das entscheidende Spiel gegen die Mannschaft mit den meisten Siegen in der regulären Saison und einem Line-Up, das an jeder Position einen 0.300+ Hitter eingetragen hat. Meisterschaft oder erster Verlierer – wie würdet Ihr eure Mannschaft aufstellen?
In einer ähnlichen Situation steckte Gideon mit seinen Soldaten: Die Midianiter und Amalekiter waren zahlreich wie Heuschrecken (Richter 7: 12) und eilten in den letzten sieben Jahren von Sieg zu Sieg. Gideon hatte sich sicher viele Gedanken gemacht, wie er sein kleines Heer von 32 000 Mann gegen den übermächtigen Gegner aufstellen wird.
700! – Albert Pujols erreicht einen Meilenstein der Baseball-Geschichte
I play to represent God, something bigger than baseball. Albert Pujols Albert Pujols wurde 1980 in der Dominikanischen Republik (Karibik) in sehr arme Verhältnisse hineingeboren und wuchs zuerst bei seinem Vater und seiner Oma, dann bei anderen Verwandten auf. Und immer mehr seiner Familie sind in die USA ausgewandert um dort besser leben zu können.…
WeiterlesenZu viele Mitstreiter
Doch Gott hatte einen anderen Plan: „Ihr seid noch zu viele!“ Zuerst soll Gideon die ängstlichen Soldaten nach Hause schicken – nach dieser Aktion hat Gideon weniger als ein Drittel seiner Mannschaft zur Verfügung. Um beim Baseball zu bleiben, es sind noch der Pitcher, der Catcher und der First Baseman auf dem Feld.
Gottes Reaktion auf Gideons Gehorsam ist überraschend: „Ihr seid immer noch zu viele!“ Mit der nächsten Aktion schickt Gideon weitere 9700 Soldaten nach Hause – seine „Armee“ beträgt jetzt nicht einmal mehr ein Prozent seiner Anfangsstärke. Auf Baseball übertragen bedeutet das, dass nur noch der Pitcher auf dem Wurfhügel steht … an einen Sieg ist absolut nicht mehr zu denken.
Gottes Plan
Und genau das war Gottes Plan! Sein Ziel war es, dass die Israeliten absolut keine Möglichkeit mehr sahen, dass sie sich selbst den Sieg in dieser Schlacht anrechnen konnten. Denn dass sie gewinnen würden war klar – das hatte Gott ja schon zugesagt (Richter 6:14), was Gott aber verhindern wollte war, dass sich die Israeliten selbst den Sieg zuschrieben.
2 Der HERR aber sprach zu Gideon: Zu zahlreich ist das Volk, das bei dir ist, als dass ich Midian in seine Hände geben sollte; Israel könnte sich rühmen wider mich und sagen: Meine Hand hat mich errettet.
Richter 7: 2
Den Israeliten sollte klar werden, dass nur der Glaube an den lebendigen Gott und das Vertrauen in Seine Macht, für den Sieg verantwortlich waren. Nur ein Wunder Gottes kann die übermächtigen Midianiter bezwingen.
In Hebräer 11 wird dieser Glaube Gideons an Gottes Allmacht lobend erwähnt:
32 Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33 Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34 des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen.
Hebräer 11: 32-34
Was Gott von uns sehen möchte ist nicht, dass wir stark sind. Er möchte unseren Glauben an seine Schöpfermacht sehen. Im Blick auf den lebendigen Gott sollen wir erkennen, dass wir nichts – und er alles kann.
Moment der Wahrheit
„Südafrika ist neuer Rugby-Rekordweltmeister“ – so titelte sportschau.de am 29. Oktober 2023[i]. Der Bericht erwähnt ein „historisches Strafengewitter“ und berichtet neben dem Spielergebnis auch über Siya Kolisi, den Kapitän der „Springboks“ – der Rugby Nationalmannschaft Südafrikas. Er ist erst der zweite Kapitän einer Rugby-Nationalmannschaft, der gleich zweimal den World Cup in die Höhe recken durfte.…
WeiterlesenÜbertragen auf unser Leben als Menschen bedeutet das auch, dass wir nichts zu unserer eigenen Rettung beitragen können. Wie die Midianiter die Israeliten vernichten wollten, so will uns die Sünde vernichten: Lügen zerstört unsere Beziehungen in der Familie und mit Freunden, betrügen wir bei Tests, werden wir nicht klüger und sind schlechter auf unsere Zukunft vorbereitet. Leben wir nicht nach Gottes Geboten, steuern wir direkt in eine Ewigkeit ohne Gott – die Hölle[i] (Matthäus 10:28).
Davor können wir uns nicht selber retten, für diese Rettung braucht es ein Wunder: Gott selbst wurde Mensch und starb für meine Schuld am Kreuz! Das allein rettet mich.
6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Philipper 2: -11
Gideon mit seiner „Armee“ besaß keine Chance, das Volk Israel zu retten. Nur sein Glaube an den lebendigen Gott brachte den Sieg über den, der Israel vernichten wollte. Die Ehre für diesen Sieg gehört Gott.
Wir haben keine Chance uns selbst vor der Verdammnis zu retten. Nur der Glaube an Jesus, seinen Tod am Kreuz und an seine Auferstehung bringt uns den Sieg über die Sünde, die uns vernichten will. Die Ehre für diesen Sieg gehört Jesus Christus.
23 Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR.
Jeremia 9: 23
Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. 2 Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird.
Römer 5: 1-2
[i] https://www.evangelischer-glaube.de/die-vollendung/hölle-und-verdammnis/
