Nicht die ganze Geschichte …

„König der zweiten Chancen“ – so beschreibt sich Jim Morris selbst. Jim wurde am 19. Januar 1964 in Texas geboren – nicht unbedingt der Staat in den USA, in dem man Profibaseballer wird. Erschwerend kam hinzu, dass sein Vater bei der US Navy als Rekrutierer arbeitete und die Familie oft umzog. Trotzdem spielte er auffallend genug, dass er beim Draft 1982 von den New York Yankees ausgewählt wurde. Doch er lehnte das Angebot ab und unterschrieb ein Jahr später bei den Milwaukee Brewers. Doch seine Karriere bei verschiedenen Organisationen (Mannschaften) war von Verletzungen geprägt und er schaffte es nie höher als in die Single A Liga – drei Klassen unter den Major Leagues.

1989 beendete er dann seine Karriere als Baseballer, zog nach Big Lake Texas und unterrichtete an der Reagan County High School Physik und coachte die Baseballmannschaft der Schule. Für ein Jahrzehnt war dies sein Leben – und diese Jahre nehmen den ersten Teil des Films ein, der 2002 über sein Leben gemacht wurde.

1999 forderten ihn seine Spieler heraus – würden sie die Bezirksmeisterschaften gewinnen musste er versprechen, an einem Probetraining und Sichtung der Major Leagues teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war Jim Morris schon 34 Jahre alt und er dachte, dies wäre ein einfach zu haltendes Versprechen.

Doch was dann kam, war unerwartet: Bei strömendem Regen warf er mehrfach über 98M/h was das Interesse der Tampa Bay (Devil) Rays weckte. Zusammen mit seiner Familie entschied er, es noch einmal mit Baseball zu versuchen. Sein Aufstieg durch die Minor Leagues bis zu seinem ersten Spiel, als ältester Rookie in der MLB, ist der zweite Teil des Films „The Rookie“. Der Film endet mit seinem four-pitch strike out gegen die Texas Rangers und den Feiern danach.

Doch das Leben ging weiter.

„Im Baseball hatte ich zu dieser Zeit, die beste Zeit meines Lebens, während ich in meinem persönlichen Leben die härteste Zeit erlebte, die Du Dir vorstellen kannst.“ Sein Leben war kein Märchen, kein Traum – es war kompliziert, es war hart und seine Frau Lori und Jim ließen sich scheiden.  

Das hatte auch Auswirkungen auf seine beiden Kinder, vor allem seinen Sohn Hunter, der ihn während der Frühjahrsvorbereitung im Jahr 2001 anrief und fragte, wann er endlich wieder nach Hause käme. Dieser Anruf und seine erneuten Verletzungen bewegten Jim, seine Karriere endgültig an den Nagel zu hängen und mit Baseball aufzuhören. Seine Ehe war zerbrochen und seinen Kindern fehlte der Vater.

Sein ganzes Leben hatte Jim geglaubt, dass es Gott gibt und er hatte großen Respekt vor dem tiefen Glauben seiner Großeltern. Doch er hatte nie eine persönliche Beziehung zu Jesus.

Durch ein „Blind Date“ lernt er seine zweite Frau Shawna kennen, mit der er zum ersten Mal regelmäßig die Gottesdienste besuchte. Sein Glaube und sein Vertrauen in Gott wuchs und er akzeptierte Jesus als seinen Herrn und ließ sich taufen.

„Warum konnte ich nicht an diesem Punkt meines Lebens beginnen?“, fragte er seinen Taufpastor. „Jim,“ antwortete dieser, „du weißt nicht, wie ‚gut‘ das Gute ist, bevor du nicht gesehen hast, wie ‚schlecht‘ das Schlechte sein kann.

Unter anderem arbeitet Jim Morris heute mit benachteiligten Kindern und ermutigt sie auch, Jesus in ihr Leben zu lassen. Über diesen Teil seiner Arbeit sagt er: „Ich bin der König der zweiten Chancen, wir alle sind [Könige der zweiten Chancen] – Jesus starb für alle unsere Sünden. Wenn ich zurückschaue und sehe, was Gott in meinem Leben getan hat … ich sehe die Kinder und ich sehe, dass sie einen Neuanfang haben können. Alles was sie zu tun haben, ist es, ihn zu ergreifen.“

Jim Morris‘ Traum war es, in den Major Leagues zu spielen. Sein Schöpfer hatte offensichtlich einen anderen Plan für Jim. Erst als Jim Gottes Plan für sein Leben erkannte und Gottes Plan gemäß lebte, kam Frieden in sein Leben.

Gott hat auch einen Plan für Dein Leben. Wir bei 3B beten, dass Du diesen Plan erkennst, annimmst und diesem Plan gemäß lebst. Dazu wünschen wir Dir Gottes Segen.

11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. 12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. 13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Jeremia 29:11-14