Wenn Tiere nicht genug sind

„21 Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. “ 1 Mose 3: 21 (Luther 2017)

„Das ist ungerecht – wer den Umpire beleidigt wird vom Feld gestellt – und er hat dich einen [yx!?] genannt und er darf weiterspielen!“ – Ja, es ist tatsächlich ungerecht, wenn Regeln nicht eingehalten werden und darauf keine Konsequenzen und Strafen folgen.

Gott hält sich an Seine eigenen Gesetze. „von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ – Viele Bibelleser wundern sich, warum Adam und Eva auch nach dem dritten Kapitel in Gottes Wort, der Bibel, noch leben. Oft führt es zu langen Diskussionen und Gesprächen.

Zuerst einmal ist festzuhalten, dass der Baum der Erkenntnis weder ein giftiger, noch ein magischer Baum war. Es hätte jeder Baum sein können, aber Gott wählte den Baum in der Mitte des Gartens – einfach zu finden und einfach zu identifizieren. Und von diesem Baum sollten Adam und Eva nicht essen. Ein ganz einfaches Gebot. „Iss nicht von diesem Baum.“ Wer sich an Gebote hält zeigt, dass er die Autorität des Gebers des Gebotes respektiert. Man zeigt dem Gesetzgeber auch, dass man ihm vertraut. Und bei Kindern zeigt sich daran auch, dass sie den Gesetzgeber lieben – Kinder gehorchen ihren Eltern oft einfach nur deshalb, weil sie ihre Eltern lieben.

Eigene Aufnahme | Creation Museum KY

Adam und Eva waren zu diesem Zeitpunkt nur wenige Tage oder vielleicht Monate alt. Mit ihrem Gehorsam konnten sie ihrem Schöpfer zeigen, dass sie sich Ihm aus Liebe unterordnen. Und das ist gut – solange die beiden Gottes einzigem Gebot gehorchten, war alles „sehr gut“ und die Menschen konnten mit dem guten, lebendigen Schöpfer Gemeinschaft haben.

Jeder weiß, dass es böse ist, Gesetze zu brechen. Als Adam von der Frucht nahm, die ihm Eva gab und hineinbiss, brach er Gottes gutes Gebot und das Böse war in der Welt. Die Menschen konnten mit dem lebendigen Gott keine Gemeinschaft mehr haben – der Tod kam in die Welt.

Und an dieser Stelle zeigt sich die Größe und die Gnade Gottes: Dem Gesetz musste Genüge getan werden. Auf den Gesetzesbruch muss die angekündigte Strafe folgen, sonst wird der gerechte Gott ungerecht.

Eigene Aufnahme | Creation Museum KY

Doch anstelle seiner geliebten Menschen tötete Er Tiere. So entsprach er Seinem eigenen Gesetz und schuf einen Weg zurück zur Gemeinschaft mit ihm, denn neben der Mühsal, die Er Adam und Eva auferlegte, konnten die beiden nicht mehr in der perfekten Gemeinschaft mit Ihm, dem lebendigen Gott, leben. Über kurz oder lang würden sie sterben, auch wenn dies zu Beginn der Schöpfung deutlich länger war als heute.

Das Blut an den Tierfellen bedeckte nicht nur die Haut von Adam und Eva, sondern auch ihre Schuld. Ab diesem Zeitpunkt opferten die Menschen Tiere für Ihre Sünden. Doch es war immer klar, dass der Tod von Tieren nicht die Schuld der Ebenbilder Gottes versöhnen können. Nur ein perfektes Opfer, ohne Fehler und Mensch wie wir, macht dies möglich.

Etwa 4000 Jahre später brachte der Schöpfer das letzte Opfer: Er kam als Mensch in unsere schuldbeladene Welt (und die Schuld wurde mit den Jahren nicht weniger), zeigte uns, wie ein schuldloses Leben aussieht und opferte sich dann selbst am Kreuz.

Der ewige Gott starb für die unendlich vielen Sünden seiner Menschen – Er war das einzige Opfer, das es uns Menschen möglich macht in Ewigkeit in Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott zu leben.

Wir beten, dass immer mehr Menschen diese Wahrheit verstehen und den Opfertod von Jesus für sich und ihre Schuld in Anspruch nehmen.


„8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9 Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn gerettet werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind. 10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. 11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.  

Römer 5:9

„[Jesus] 24 der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 25 Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.“

1 Petrus 2:4