Artbildung – nicht Evolution

Aus Erbsen werden Erbsen werden Erbsen – das lernt man spätestens in Klasse 8 Biologie, wenn es an die Vererbungsregeln geht, die Gregor Mendel (1822 – 1884) nach jahrelangen akribischen Zuchtstudien im Jahr 1865 formulierte. Gregor Mendel stellte fest, dass sich die Form und Farbe der Blüten, bzw. der Erbsen änderte, jedoch keine komplett neue Pflanze oder Frucht entstand. Es dauerte etwa 100 Jahre bis man verstand, was die Grundlage der Vererbung war. In den Jahrzehnten nach Mendel wurde angenommen, dass Proteine etwas mit Vererbung zu tun haben, bis dann im Jahr 1953 die Doppelhelix der DNA entdeckt wurde[i].

Heute geht man selbstverständlich davon aus, dass die DNA die Erbinformation aller Lebewesen verschlüsselt. Es gibt inzwischen mehrere Forschungsfelder die sich mit der DNA und der Vererbung beschäftigen. Was vielen dabei nicht klar ist, dass die Entdeckung der DNA und deren Ursache für die Vererbung auch ausreichend Hinweise darauf gibt, dass die Erde (und damit die Menschheit) nur wenige tausend Jahre alt sind.

Innerhalb von wenigen tausend Jahren haben sich unzählige Spezies geformt und Forschungen an der DNA zeigen uns wie das geschehen konnte. Die Vorfahren aller heutigen Spezies hatten beinahe unzählige Möglichkeiten zur Artbildung in ihrer DNA. Mit diesen vielen Möglichkeiten ist es überhaupt kein Problem, dass sich aus einer Ur-Katze Löwen, Tiger, Geparden, Hyänen und Hauskatzen entwickelten oder aus einem Ur-Hund Füchse, Wölfe und Haushunde. Tatsächlich ist dieses genetische Material bis heute die Grundlage, dass sich weiterhin neue Spezies bilden und auch Züchtungen möglich sind.

Doch die DNA zeigt auch, dass die Erde und vor allem das Leben darauf nur wenige tausend Jahre alt sein kann. In jeder Menschen- und Tierzelle steckt eine genetische Uhr[ii]. Die Fortpflanzungszellen jeder Generation werden kopiert, allerdings enthalten sie wie jede Kopie kleinere Fehler. Jeder Fehler stellt ein weiteres ticken auf der genetischen Uhr dar. Und so kann man dies bis zum Startpunkt der genetischen Uhr zurückverfolgen.

Verfolgt man die Uhr zurück, stellt man fest, dass diese erst vor wenigen tausend Jahren gestartet wurde[iii]. Da in der Abstammungslehre die Herkunft des Lebens immer auch mit dem Alter der Erde verknüpft ist, ergibt sich daraus indirekt auch, dass die Erde auch nur wenige tausend Jahre alt sein kann.

Im Jahr 2017 mussten selbst Forscher, die „Darwins Finken“ studierten zugeben, dass sich neue Finkenarten innerhalb von zwei Generationen formen konnten[iv]. Dass Artbildung nichts mit Evolution zu tun hat, zeigten schon Gregor Mendels Versuche. Was beobachtet werden kann ist, dass sich aus Arten innerhalb einer Familie neue Arten in nur kurzer Zeit bilden können, da das genetisch Potential dafür in der DNA vorhanden ist. Aus Erbsen werden Erbsen, aus Finken werden Finken und aus Affen werden Affen, keine seriöse wissenschaftliche Beobachtung lässt einen anderen Schluss zu. Dass Artbildung durch die genetische Information möglich ist, wird inzwischen nicht mehr angezweifelt – leider nennen manche Forscher dies Evolution.

Dieser Artikel beruht auf Forschungen von Professor Doktor Nathaniel Jeanson. Er erwarb sich seinen Doktortitel in Zell- und Entwicklungsbiologie an der Harvard University, Massachusetts. Seine Doktorarbeit schrieb er über die Rolle, die Vitamin D bei der Regulierung von Blutstammzellen spielt. Er arbeitet als Biologe, Autor und Redner für Answers in Genesis und arbeitete davor für das Institute for Creation Research. Seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse veröffentlichte er unter anderem in „Replacing Darwin“ und „Traced“[v].

„21 Und Gott schuf große Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. […] 25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.“ 1 Mose 1: 21-22


[i] James Watson und Francis Crick, deren Entdeckung auf den Schultern ihrer Vorgänger ruhen:

James Watson and Francis Crick, “Molecular structure of nucleic acids: A structure for deoxyribose nucleic acid,” Nature 171 (1953): 737–738.
M.H.F. Wilkins, A.R. Stokes, and H.R. Wilson, “Molecular structure of deoxypentose nucleic acids,” Nature 171 (1953): 738–740.
R.E. Franklin and R.G. Gosling, “Molecular configuration in sodium thymonucleate,” Nature 171 (1953): 740–741.

[ii] Nathaniel T. Jeanson, and Ashley D. Holland, “Evidence for a Human Y Chromosome Molecular Clock: Pedigree-Based Mutation Rates Suggest a 4,500-Year History for Human Paternal Inheritance,” Answers Research Journal 12 (2019): 393–404, https://answersingenesis.org/theory-of-evolution/molecular-clock/evidence-human-y-chromosome-molecular-clock/

[iii] Nathaniel T. Jeanson Replacing Darwin: The New Origin of Species. Green Forest, AR: Master Books, 2017.

[iv] Princeton University, “Galapagos Study Finds That New Species Can Develop in as Little as Two Generations.” Phys.org, November 23, 2017, https://phys.org/news/2017-11-galapagos-species.html

[v] Nathaniel T. Jeanson Replacing Darwin: The New Origin of Species. Green Forest, AR: Master Books, 2017.

Nathaniel T. Jeanson Traced: Human DNA’s Big Surprise. Green Forest, AR: Master Books, 2022.