Kohle in kurzer Zeit

Eine Explosion von 20 Megatonnen[i] erschütterte am 18. Mai 1980 die Erde in Washington State. Bei der Explosion lösten sich 1,2 Kubikkilometer Erde und verursachte die größte, von Menschen beobachtete, Gerölllawine. Innerhalb von wenigen Minuten wurden 600 Quadratkilometer der Umgebung verwüstet, dabei starben 57 Menschen und tausende von Tieren. Was für die Menschen, Tiere und die Natur eine der größten bekannten Katastrophen in moderner Zeit war, lieferte Forschern, die sich mit dem Alter der Erde beschäftigen und Gottes Wort vertrauen, unzählige Belege dafür, dass die Erde nur wenige tausend Jahre alt ist. Bis heute ist die Gegend um den Mount St. Helens im US-Staat Washington ein Schutzgebiet, das nur ausgewählte Forscher verschiedener Fachgebiete für Forschungszwecke betreten dürfen.

Die erste Druckwelle[ii] bewegte sich mit unglaublichen 300m/ Sekunde und zerstörte dabei die Wälder in einem fast 400 Quadratkilometer großen Gebiet innerhalb von sechs Minuten. Beinahe sechzig Meter hohe Douglasien verloren blitzartig ihre Äste und knickten um wie Zahnstocher.

Mount St. Helens verlor dabei fast komplett seine Nordseite und als die Gerölllawine in den naheliegenden Spirit Lake rutschte löste dies eine mächtige Flutwelle aus, die sich in die umliegenden Wälder ergoss und die Stämme beim zurückfließen in den See zogen. Am späten Nachmittag, nur wenige Stunden nach dem ersten Ausbruch[iii], schwammen über eine Million Baumstämme auf dem See, die meisten davon aufrecht. Dies kam daher, dass der untere Teil der Stämme deutlich dicker war als die Spitze und daher mehr Auftrieb boten.

Die Jahre nach dem Ausbruch

In der Folge sanken die Bäume, immer noch aufrecht schwimmend, auf den Grund des Sees. Eine Studie im August 1985 schätzte, dass etwa 20 000 Bäume sich auf diese Art am Grund des Spirit Lake befinden. Die Stämme sehen aus wie ein Wald am Seegrund, der im Schlamm begraben ist[iv].

Innerhalb der ersten fünf Jahre nach dem Ausbruch löste sich die Rinde von den Stämmen, wenn sich die Bäume durch Wind und Wellen aneinander rieben. Taucher fanden eine 1m dicke Torfschicht aus Rinde, durchsetzt mit vulkanischen Sedimenten. Zusammen mit den abgebrochenen Ästen und Wurzeln der Bäume ergaben sich dicke Torfschichten, die in Zusammensetzung und Aussehen den Kohleschichten in den östlichen Kohlefeldern der USA gleichen.

Herkömmliche Erklärungen

Dennoch gehen Geologen trotz dieser aktuellen Beobachtungen noch immer davon aus, dass es etwa 1000 Jahre braucht um auch nur 2,5cm Kohle in Sümpfen zu bilden. Untersuchungen in Sümpfen zeigen jedoch, dass die Zusammensetzung und das Aussehen dieser Schichten in Sümpfen nicht mit denen von Kohleflözen vergleichbar ist, da der Torf dort eher aussieht wie Kaffeesatz oder Kartoffelbrei und nicht wie geschichtetes Rinden und Zweigmaterial. Auch wenn in Sümpfen Wurzelmaterial gefunden wird, sind Rindenschichten dort sehr selten.

Schlussfolgerungen

Die Untersuchungen vom Spirit Lake zeigen, dass sich Kohleschichten bei katastrophaler und schneller Zerstörung von großen Wäldern sehr schnell innerhalb weniger Jahre bilden können. Der Bericht über die katastrophale Flut zur Zeit Noahs legt nahe, dass diese Flut innerhalb weniger Tage die Wälder der Erde zerstört hat und die schwimmenden und sich aneinanderreibenden Stämme das Rindenmaterial lieferten, das auf den Grund sank um die heute bekannten Kohlefelder zu bilden.

Dieser Artikel beruht auf Forschungen von Professor Steven A. Austin[v]. Er erwarb seinen Bachelor in Geologie im Jahr 1970 an der University of Washington. Im Jahr 1971 machte er seinen Master in Geologie an der San Jose State University (Kalifornien) und seinen Doktor erhielt er im Jahr 1979 von der Pennsylvania State University. Er ist Leitender Forschungswissenschaftler am Institute for Creation Research in Dallas, Texas. Er veröffentlichte 30 Artikel in begutachteten Fachmagazinen, ist Autor von drei Dokumentationen und drei Fachbüchern.

„10 Und als die sieben Tage vergangen waren, kamen die Wasser der Sintflut auf Erden. 11 In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, 12 und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.“

1 Mose 7:10-12


[i] Das ist die Kraft von 1600 Hiroshimabomben und ist im mittleren Bereich der stärksten modernen Nuklearwaffen.

[ii] In den folgenden sechs Jahren kam es zu verschiedenen weiteren Ausbrüchen.

[iii] Der Ausbruch war um 8:32 Uhr am 18. Mai 1980.

[iv] https://digitalcommons.cedarville.edu/icc_proceedings/vol8/iss1/17/

[v] http://creationwiki.org/Steve_Austin | https://www.researchgate.net/profile/Steven-Austin-4