„1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. […] 9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben […]“ Johannes 14:6 (Luther 2017)
Stell Dir vor, dass vor Dir schon drei Läufer auf den Bases stehen („Bases loaded“) und Du schlägst einen Home Run. Wir würdest Du Dich fühlen, wenn niemand sähe, was Du eben geschafft hast, und selbst die Läufer vor Dir einfach auf ihren Bases stehen blieben?

Würdest Du nicht schreien und rufen, solange, bis sich die drei auf den Weg nach Hause, zur Home Plate, machen würden?
So ähnlich geht es auch Jesus, wie wir aus dem heutigen Abschnitt aus Gottes Wort erfahren. Manche sagen, dies sei eine Weihnachtsstelle.
Weihnachten im Juli? Viele Menschen sagen, dass Weihnachten ein Familienfest sei, dass es gemütlich sei, heimelig und kuschelig – in der warmen Stube, mit einem heißen Getränk mit Plätzchen. Am besten noch mit Feuer im Kamin, einem glänzenden Baum und vielen (Kerzen-) Lichtern. Doch darum geht es bei Weihnachten gar nicht und deshalb feiern manche Familien in den USA am 25. Juli „Christmas in July“. Sie erinnern sich daran, dass Gott Mensch wurde, sich klein machte um mit uns Menschen Gemeinschaft zu haben. In Jesus zeigte uns Gott auch, dass ein sündloses Leben möglich ist – wenn wir vollkommen eins mit dem Vater sind (Johannes 10: 30; 17: 11; 17:21-23).

Übertreten wir Gottes Gebote, sind wir von Gott, dem Vater getrennt – wir sündigen. Um uns trotzdem die Gemeinschaft mit Ihm zu ermöglichen, starb Jesus an unserer Stelle am Kreuz, und gab uns so die Möglichkeit, unsere Sünde zu bekennen und vergeben zu lassen.
Diese Wahrheit geht bei den Feierlichkeiten im Advent und an den Weihnachtstagen oft unter und wird vergessen. Dabei ist das die Hauptbotschaft des christlichen Glaubens und von Weihnachten.
Jesus kam in die Welt, die er gemacht hatte (Johannes 1:1-3). Durch Jesus können wir sehen, dass ein Leben ohne Sünde möglich ist – weil wir durch seinen Tod Vergebung unserer Sünden erfahren können. Glauben wir das, sind wir „erleuchtet“ und werden zu „Leuchten“ (das war früher eine Bezeichnung für kluge Menschen – Johannes 1:9)
Als Jesus zum ersten Mal in Seine Welt kam, haben ihn nicht alle Menschen damals erkannt. Jesus kam nach Hause („in sein Eigentum“ – Johannes 1:11), doch es war, als ob er einen Home Run geschlagen hätte und keiner sah, dass der Ball über den Zaun flog.
Ein paar wenige schauten genau hin: Seine Jünger zum Beispiel. Diese erkannten, dass Jesus der Schöpfer war, der sie von ihrer Schuld befreien konnte. Sie machten sich mit Jesus auf den Weg und teilten seine Freude über die Gute Botschaft (Evangelium), dass wir Vergebung haben können.
Ihnen versprach Jesus, dass sie mit Ihm feiern dürfen und Er für sie eine Heimat bei sich hat (Johannes 12:2)

Wenn erkennst, dass Jesus den Home Run für Dich geschlagen hat, mach Dich auf den Weg mit Ihm – heim zur Home Plate. Denn dort, bei Jesus, ist dann Dein zu Hause.
„In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“ Johannes 14: 2
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Ein Kommentar zu “Home Run”
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