Sehr gut!

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. (1 Mose 1: 26-27, Luther 2017)

Der sechste Tag ist noch lange nicht zu Ende. Die Erde ist wunderschön, doch für Gottes Urteil „sehr gut“ fehlt noch eines – der Mensch!

Welche Aufgaben der Mensch hat

Der Mensch ist anders als die Tiere – schon vor seiner Schöpfung macht Gott seinen Willen für uns deutlich: Menschen sind die Statthalter Gottes auf der Erde (V6). Menschen sollen Herrscher über Gottes Gute Schöpfung sein – als Statthalter Gottes soll der Mensch dabei sehr gute Arbeit leisten.

Der Mensch – eine wunderbare Kreation Gottes

Der Mensch wurde von Gott geschaffen. Wir sind kein Produkt einer Kette von unwahrscheinlichsten Zufällen, Evolution genannt. Wir sind eine Schöpfung Gottes, die er liebevoll plante und kunstvoll zusammenfügte (Psalm 139: 13-16).

Der Mensch – ein Abbild Gottes

Menschen sind im Bild Gottes geschaffen. Wie bei bei einem Guß die Figur das Abbild des Originals ist, so ist der Mensch nicht selbst Gott, sondern er bildet Gott ab – wir Menschen sollen Gott auf dieser abbilden, verherrlichen. Wir sollen so wie Gott lieben, gerecht sein wie Gott, ehrlich sein wie Gott und so wie er es tun würde, seine Welt verantwortlich bebauen und bewahren.

Entsprechen wir nicht diesem Bild von Gott, verfehlen wir Gottes Ziel und dies nennt man Sünde (das Ziel verfehlen). Während vor dem Sündenfall (1 Mose 3) Adam und Eva in Gemeinschaft mit Gott lebten und dieses Ziel erfüllen konnten, ist nach dem Fall der beiden dies kaum mehr möglich. Nur einem gelang dies: Jesus, der ohne Sünde war und deshalb unsere Sünde auf sich nehmen konnte und an unserer Stelle starb (2 Korinther 5:21).  

Wir bei 3B beten, dass ihr alle diese Wahrheit in Gottes Wort versteht und ihr diese Sünde erkennt und Jesus als denjenigen in euer Leben lasst, der für eure Sünde gestorben ist.

Der Mensch – geschaffen als Mann und Frau

Als Gott Dich schuf, schuf er Dich entweder als Jungen oder Mädchen. Und beide gehören zusammen – wir Menschen sind Beziehungswesen. Ohne Freundschaften fühlen wir uns über kurz oder lang einsam und wir werden auf die eine oder andere Art krank.

Etwas später im Leben zeigt der von Gott am sechsten Tag gestiftete Ehebund die einzigartige Verbundenheit der Dreieinigkeit. In diesem Leben gibt es keine tiefere Verbundenheit als die zwischen Ehemann und Ehefrau. In der Lutherübersetzung wird diese Verbundenheit durch die Übersetzung bestimmter Stellen mit „und sie wurden ein Fleisch“ wiedergegeben.

Keine Ehe ist ein vollkommenes Bild dieser Verbundenheit, doch wenn eine Ehe im Namen Gottes geschlossen und geführt wird, wird es leichter fallen, Gottes Absicht mit der Ehe eher zu erfüllen.

Es war sehr gut

Am Abend des sechsten Tages beurteilt Gott Seine Schöpfung und bei einem perfekten Schöpfer kann es nur ein Urteil geben: Es war sehr gut!

Beten wir, dass wir mit Gottes Hilfe, auch nach dem Sündenfall, diesem Urteil wieder näher kommen.