Ortsangaben tanzen?

Die Zuschauer des Spiels zwischen den LA Dodgers und den Arizona Diamondbacks mussten am 30. April 2024 eine Menge Geduld mitbringen, bevor sie den ersten Pitch des Spiels sehen konnten. Ein Bienenschwarm hatte sich am Netz des Backstops hinter der Home Plate gesammelt und es musste zuerst ein erfahrener Imker gerufen werden, der den Schwarm sachgemäß entfernen und aus dem Ballpark in Phoenix bringen konnte[i]. Schwärmende Bienen sind im Frühjahr in Arizona nichts ungewöhnliches und haben schon öfters während des Springtrainings oder den ersten Spielen der regulären Saison für Aufsehen gesorgt.

Bienen sind unermüdliche Arbeiter und arbeiten sich buchstäblich zu Tode. Im Winter kann das Leben einer Biene mehrere Monate dauern, doch sobald im Frühjahr die Arbeit beginnt, sterben die Bienen außerhalb des Bienenstocks nach wenigen Wochen. Die langen Flugstrecken, etwa 600km am Tag[ii], verkürzen das Bienenleben beträchtlich. Dabei sammelt die Biene während ihres Lebens Nektar für nur etwa 10g Honig[iii]. Die Anzahl der Bienen macht den Unterschied – während einer warmen Saison produziert ein Volk etwa 30kg Honig[iv].

Kommunikation im Bienenvolk

Bienen haben eine sehr einzigartige Art um zu kommunizieren – sie „tanzen“ Ortsangaben. Um ihren Kolleginnen zu sagen, wo sich eine Nektarquelle befindet, führen sie den Schwänzeltanz in einem Achtermuster auf. Dabei tritt die Biene auf eine bestimmte Anzahl von Waben, geht dann in einen Halbkreis zurück zum Startpunkt um dann auf der gegenüberliegenden Seite dies spiegelbildlich zu tanzen. Die Biene tanzt dies dutzende Male. Auf dem geraden Abschnitt schwänzelt die Biene rhythmisch. Je langsamer das Schwänzeln ist, umso weiter ist die Nektarquelle entfernt[v]. Bei diesem Tanz gibt die Biene auch Proben des Nektars weiter und der Geruch an der Biene hilft den Kolleginnen, die richtige Nektarquelle zu identifizieren.

Richtungsangabe

Der Winkel in dem sich die Biene im Bienenstock bewegt zeigt den anderen Bienen den exakten Winkel, in dem sie in Bezug auf Sonne bewegen müssen. Bewegt sich die Biene im Stock z.B. in gerader Linie im Stock, befindet sich die Nektarquelle in gerader Linie zur Sonne.  Dabei berechnet die Biene auch den Weg der Sonne im Tagesverlauf mit in ihren Tanz ein. Durch diesen Tanz ist es den Bienen möglich den genauen Ort zu finden – besser als jedes Navigationsgerät.

Honigproduktion

Um aus dem Nektar Honig zu machen kauen die Bienen den Honig. Dabei wird das Enzym Invertase hinzugefügt, das die Saccharose (Haushaltszucker) in Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) aufspaltet. Mit ihren Flügeln wedeln die Bienen der zuckrigen Flüssigkeit Wind zu, um das enthalten Wasser zu verdunsten. Dadurch wird der Honig dichter als der Nektar und benötigt deshalb weniger Platz im Bienenstock. Bienen produzieren mehr Honig als sie verbrauchen können, was es uns Menschen möglich macht, den Honig zu ernten und selbst zu verzehren.

Von Gott geschaffen

Dies sind nur einige der faszinierenden Eigenschaften der Honigbienen. Wer glaubt, dass Bienen durch zufällige Höherentwicklung zu dem wurden, was sie heute sind, muss erklären, wie sich z.B. der Schwänzeltanz zufällig entwickelt hat – denn nur diese eine Art zu tanzen gibt die exakte Position des Nektars an – und wird durch ein winziges Bienengehirn auch noch exakt mit dem Tagesverlauf der Sonne berechnet. Auch kann der Zufall nicht erklären, warum Bienenwaben durch die Jahrtausende sechseckig sind, woher die Bienen wissen, wie sie die Temperatur des Bienenstocks regeln und Nektar zu Honig machen können.

Auch besuchen Bienen Pflanzen, die nicht ohne die Bienen überleben können (symbiotische Beziehung) – wenn sich diese Pflanzen laut dem Standardmodell lange vor den Bienen entwickelt haben sollen.

Die Augen der Bienen sind hochkomplex (wie die meisten Augenarten) und funktionieren nur, wenn alle Bauteile vollentwickelt vorhanden sind – alle anderen angeblichen Baustufen sind unbrauchbar und haben den Tod der Bienen zur Folge.

Wem vertraust Du?

Es gibt keine ausreichenden, menschlichen Erklärungen für das Entstehen aller dieser hochkomplexen Organe und Zusammenhänge – außer, dass Gott, der Schöpfer selbst, diese faszinierenden Tiere geschaffen hat. Die Frage an uns ist, ob wir den menschlichen Erklärungen der Experten vertrauen oder den Worten des Schöpfers in seinem Wort, der Bibel.

Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig. Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119: 103-105


[i] https://www.nbclosangeles.com/news/sports/mlb/bee-swarm-delay-dodgers-diamondbacks/3401514/

[ii] https://www.isar-imker.de/wussten-sie/

[iii] ebd.

[iv] https://www.bienenundnatur.de/imkerpraxis/honig/wie-viel-honig-bringt-ein-bienenvolk-608

[v] https://www.deutschland-summt.de/faq-details/schwaenzeltanz.html