„Daddy, you’ve got a package – it’s for 3B from God!” – so kam eines meiner Kinder zu mir in das Büro. Überrascht ging ich nach unten zur Haustür – und tatsächlich auf dem Paket stand: Für 3B von Gott. Der Händler war mir bekannt, und durch vorangegangene Gespräche hatte ich nun eine Ahnung was sich im Paket befinden würde und wer dafür gesorgt hatte, dass 3B dieses Paket erhalten hatte. Nach dem öffnen des Pakets war klar – 3B hatte mehr erhalten, als ich zuerst gedacht hatte: Im Paket waren zwei (!) hochwertige, große Screens (Fangnetze) die unsere Arbeit bei 3B sicherer und einfacher werden lassen. Ein großes Dankeschön an den Veranlasser der Spende und den großzügigen Spender. Gott segnet Euch dafür.

An dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ an all diejenigen, die 3B in den letzten Monaten durch finanzielle Gaben oder Sachspenden unterstützt haben. Unser Herr Jesus Christus hat Euch angesprochen und Ihr habt Euch ansprechen lassen. Die letzten Monate bei 3B erinnern mich an den Bericht in Gottes Wort, wenn Mose die Stiftshütte bauen und die Kleider für die Hohenpriester nähen lassen soll[i]. Mitten in der Wüste steht eine schwierige und große Arbeit bevor und es ist kaum vorstellbar, wie dies an einem ressourcenarmen Ort gelingen soll.
Gott gebietet eine „Abgabe für den HERRN“ (V.5) – doch dies ist keine Pflicht, wie nur ein Satz später klar wird: Nur „ein jeder, dessen Herz dazu bereit ist, bringe die Abgabe für den HERRN“. Gott macht hier deutlich, dass wir von Herzen geben sollen, nicht aus Pflichtbewusstsein. In diesem Bericht lesen wir dann auch, dass „alle, die es gern und freiwillig gaben, kamen und brachten die Abgabe für den HERRN“. Wiederholt liest man, dass „wer wollte“, wer „willig“ war, gab oder half beim Bau der Stiftshütte und deren Ausstattung. Liest man den Bericht genauer, wird auch klar, dass eine Gabe auch Arbeit ist, z.B. die Hilfe der Frauen beim Spinnen des Tuchs. An diesen Bericht des Gebens schließt der Bericht an, wie Gott die Handwerksmeister beruft, die die Arbeiten ausführen sollen. Gott hat Menschen mit seinem Geist erfüllt und begabt, dass sie das Werk Gottes ausführen können.
Dieser Bericht ist ein praktisches Beispiel dafür, was Gott in 1 Korinther 12: 12-31 durch Paulus schreiben lässt: Im Reich Gottes ist jeder mit besonderen Fähigkeiten begabt, um von Jesus weiterzuerzählen. Alle Christen „sind […] mit einem Geist getränkt“ aber alle haben unterschiedliche Gaben – alles wirkt zusammen, damit die Arbeit gemeinsam getan werden kann.
Wie sehr Gott die Herzen der Israeliten berührt hat, zeigt sich nur wenige Abschnitte später, wenn der Bericht so endet:
4 Da kamen alle kundigen Männer, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeder von der Arbeit, die er machte, 5 und sprachen zu Mose: Das Volk bringt zu viel, mehr als zum Dienst dieses Werkes nötig ist, das der HERR zu machen geboten hat. 6 Da gebot Mose, dass man durchs Lager rufen ließe: Niemand, weder Mann noch Frau, soll hinfort noch etwas hinzutun zur Abgabe für das Heiligtum. Da brachte das Volk nichts mehr. 7 Denn es war genug gebracht worden zu allen Arbeiten, die zu machen waren, und es war noch übrig geblieben.
2 Mose 36: 4-7
Das alte Fangnetz bei 3B ist alt geworden. Ein Ersatz wurde notwendig. Unser Herr Jesus Christus sah unsere Ausrüstung und berührte Herzen – und 3B erhielt mehr als nur Ersatz. Das Wort Gottes ist nicht nur ein Bericht aus vergangenen Zeiten, es ist lebendig und gilt bis heute. Dies hat sich in dieser Woche wieder einmal bewahrheitet. Nicht nur beim Geben, sondern auch bei der Zusammenarbeit für das Reich Gottes: Menschen mit unterschiedlichen Gaben – viel Ahnung von Baseball, (bisher) wenig Ahnung von Baseball aber begabt um Kinder und Jugendliche zu lehren und zu leiten, Organisationstalent, Kochtalent und hauswirtschaftlich begabt und unterschiedlichsten Alters – arbeiten zusammen, um hier auf der Vorderen Alb, in Hülben, an Gottes Reich zu bauen.
Danke Herr Jesus!
6 Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 7 Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
1 Korinther 9: 6-7
[i] 2 Mose 35:4-29 (Voraus geht die Stelle, in der Gott uns gebietet sechs Tage zu arbeiten und am siebenten Tag von der Arbeit zu ruhen).





